Die Dynastie der Safawiden und die Verstaatlichung der Zwölferschia im persischen Reich
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Sprache:Deutsch
17,95 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-30706-8
1.Einleitung......................................................S.3
2.Die Zeit vor den Safawiden......................................S.4
2.1. Lage der Schia im islamischen Raum...........................S.4
3. Die Etablierung der Dynastie...................................S.5
3.1 Aufstieg unter Isma ïl.......................................S.5
4. Die Verstaatlichung der Zwölferschia...........................S.7
4.1 Der Schah als Vertreter des verborgenen Imams.................S.8
4.2 Bekenntnis der politischen Elite und
Verstaatlichung als Top-down Prozess.............................S.11
4.3 Herausbildung und Festigung eines schiitischen Klerus.......S.13
4.3.1 Der Sadr als zentrale Institution..........................S.14
4.4 Wirkung der Verstaatlichung auf die schiitischen Lehren......S.16
4.4.1 Renaissance schiitischer theologischer Literatur...........S.19
4.4.2 Philosophie der Isfahaner Schule..........................S.20
4.5 Mehrdimensionalität safawidischer Herrschaft.................S.22
5. Entwicklung der Ulama im safawidischen Staat bis 1722.........S.22
5.1 Politischer und wirtschaftlicher Einfluss der Geistlichkeit -
Der Klerus als eigener Machtfaktor......................................................S.22
5.2 Dualismus religiöser Herrschaft: Der Schah und die Mudschtahids.....................................................S.24
Fazit............................................................S.25
Literaturverzeichnis.............................................S.27
Eigenständigkeitserklärung.......................................S.28
1. Einleitung
Der heutige Iran ist bekannt dafür, der einzige gegenwärtige Staat zu sein, der zur gleichen Zeit sowohl den zwölferschiitischen Islam als Staatsreligion vertritt als auch von der Geistlichkeit des selben regiert wird. Dieses Phänomen ist in der Geschichte der Schia in diesem Ausmaß einzigartig. Es gab zwar bereits in der Vergangenheit Potentaten, die sich als schiitische Dynastien verstanden wie zum Beispiel die Bujiden (932-1062 im westlichen Iran und Irak), aber das Ausmaß in dem die Geistlichkeit hier konkrete Macht ausübt bleibt beispiellos.
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