Gottmenschliche Freiheit Zum Verhältnis von Christologie und Willensfreiheit bei Maximus Confessor
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49,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.01.2013
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
22/15/0,8 cm
Gewicht
160 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-46150-3
Die Frage nach dem Verhältnis von menschlicher Willensfreiheit und göttlicher Gnade ist in der abendländischen Theologiegeschichte vor allem mit zwei Namen verbunden: Pelagius und Augustinus. Praktisch unabhängig von deren Konfrontation wurde im 7. Jahrhundert im Byzantinischen Reich eine Auseinandersetzung um die Wirkkräfte und Willen in Christus geführt, die auf dem Dritten Konzil von Konstantinopel (680/81) gesamtkirchlich entschieden wurde. Herausragender Vorkämpfer hierfür war der byzantinische Mönch Maximus Confessor (580-662). Die vorliegende Untersuchung beinhaltet eine Analyse der 'Disputatio cum Pyrrho', die als christlogisches Hauptwerk des Maximus gilt. Durch dessen konsequente Rückbindung der Willensthematik an die christologische Formel Chalkedons im Hinblick auf eine von ihm ausdifferenzierte 'unvermischte Einheit' wird eine alternative Terminologie bezüglich des Verhältnisses von Freiheit und Gnade verwendet, die es möglich machen kann, die oft beklagte Antinomie des pelagianisch-augustinischen Streits zu überwinden: Wahre Freiheit vollzieht sich im Zusammenwirken mit dem Willen des himmlischen Vaters.
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