Ziemlich beste Freunde ist die wahre Geschichte von Phillipe Pozzo di Borgo. Philippe ist reich und erfolgreich. Eines Tages verändert ein Unfall sein Leben – für immer. Nun ist er gelähmt, im Rollstuhl, hilflos. Philippe möchte am liebsten nicht mehr leben. Abdel hat nichts. Er wohnt im schlechtesten Viertel der Stadt. Ohne Job und ohne Zukunft. Philippe braucht einen Pfleger, der ihm Tag und Nacht helfen kann. Und Abdel kann ein wenig Geld gut gebrauchen. Zwischen den beiden entsteht eine ganz besondere Freundschaft. Die Originalfassung erschien bei Hanser Berlin. Der Film Ziemlich beste Freunde ist in vielen Ländern ein großer Kino-Hit. Zusammen mit der Aktion Mensch erzählen wir die Geschichte zum ersten Mal in einfachem Deutsch. Lesbar für alle!
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Mülheim
2/5
04.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Nicht sehr überzeugend
"Ziemlich beste Freunde" erzählt die Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Gleichtschirmunfall vom Hals abwärts gelähmt ist und somit einen völlig neuen und anderen Lebensabschnitt beginnen muss.
Wie die meisten kannte ich vor dem Buch eher zunächst den Film und habe mich deshalb umso mehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Aber leider musste ich feststellen, dass das Buch nicht sehr viel mit dem Film gemeinsam hat.
Im Buch lag der Fokus sehr viel stärker auf Philippe im Allgemeinen; über seine Herkunft bzw. den Ursprung seiner Familie und auch darauf, wie sich sein Leben entwickelt hat. Besonders berührend fand ich die Erzählung, wie er seine Frau kennengelernt hat und was er für Kämpfe mit ihr zusammen ausgetragen hat. Das war dann doch das, was mir in der Erzählung am meisten gefallen hat.
Wobei ich sagen muss, dass es mir oft schwergefallen ist, Mitleid oder Sympathie mit Philippe zu haben. Ich fand seinen Tonfall oft sehr rau, anmaßend und teilweise auch arrogant.
Ansonsten gab es tatsächlich nur einen minimalen Zusammenhang zum Film. Das Buch war definitiv authentischer als der Film durch den Einblick in die Gedanken, das Chaos und das Durcheinander. Aber ich fand es schade, dass die Geschichte mit Abdal so oberflächlich gehalten wird. Grade das war der Part, der mich am meisten interessiert hat, wurde nur so halb angeschnitten.
Fazit also: Mich hat das Buch nicht sehr überzeugen können. Es war mehr eine Biographie als das Buch zum Film.
Lesebegeisterte
5/5
25.09.2013
Buch (Taschenbuch)
Bestseller!!!
Mit einem Unfall ändert sich das Leben des Geschäftsführers Philippe schlagartig. Der Ex-Sträfling Abdel wird sein Pfleger und begleitet ihn von nun an. Durch Abdel schafft es Philippe wieder Sinn in seinem Leben zu sehen. Dramatisch, traurig aber auch lustig
Bewertung
aus Nürnberg
4/5
10.07.2015
Buch (Taschenbuch)
Ziemlich beste Freunde
Das Buch "Ziemlich beste Freunde" darf nicht als Vorlage für den gleichnamigen Film verstanden werden! Es handelt sich eher um die ganze Geschichte, die hinter dem facettenhaften Ausschnitt des Films steht. Philippe Pozzo di Borgo schreibt über seine Behinderung, die Krankheit seiner Frau, seine Gefühle und Gedanken in Bezug darauf. Die Freundschaft zwischen ihm und Abdel steht dabei die meiste Zeit im Hintergrund. So erzählt dieses Buch so zu sagen den dramatischen, herzzerreißenden Teil von Philippes Leben.
Flüssig und angenehm erzählt, beschreibt er Höhen und Tiefen seines Lebens sowie seiner Behinderung. Ein kurzes und deshalb auch empfehlenswertes Buch.
Bewertung
4/5
26.09.2013
Buch (Taschenbuch)
Mehr als der Film
Kennen Sie bereits den Film Ziemlich beste Freunde? Dann sind dieses Buch oder das Hörbuch die ideale Ergänzung dazu. Kennen Sie den Film noch nicht, dann schauen Sie sich erst den Film an und lesen oder hören danach das Buch!
Philippe Pozzo di Borgo ist ein wohlhabender Franzose aus einer alten adeligen Familie, der seit seinem 42 Lebensjahr vom Hals ab querschnittsgelähmt ist. Der Film Ziemlich beste Freunde beschreibt in einer sehr humorvollen, aber auch warmherzigen Weise das Miteinander des gelähmten Philippe und seines Pflegers Abdel, der eher per Zufall an diese Aufgabe geraten ist. Im Film sieht das Ganze sehr witzig und einfach aus. Man verlässt das Kino mit einem wirklich guten Gefühl. Das jetzt erst auf Deutsch erschienene Buch ist allerdings ganz etwas anderes. Es erzählt die komplette Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo. Und die ist bei weitem nicht so humorvoll, dafür aber deutlich intensiver!
Philippe Pozzo di Borgo beschreibt seine Herkunft, seine Kindheit, Jugend und Erziehung. Er spricht von seiner großen Liebe Béatrice, mit der er viele schöne, aber auch viele leidvolle Erinnerungen verbindet, und die ihn viel zu früh verlassen musste. Und er erzählt von seinen gefahrvollen Hobbies, die ihn schließlich in seine jetzige Situation gebracht haben. Die Geschichten, die er mit seinem Pfleger Abdel erlebt hat, nehmen in dem Buch nur einen geringen Teil ein.
So sind dieses Buch und Hörbuch eine großartige Ergänzung zu dem Film, denn man lernt die ganzen Hintergründe kennen. Allerdings sind sie dadurch auch deutlich trauriger ausgefallen als der Film. Man merkt Philippe Pozzo di Borgo seine Herkunft deutlich an, denn das Erzählte kommt teilweise sehr philosophisch daher. Es ist nicht immer einfach zu lesen. Es ist aber ein schönes, nachdenklich stimmendes Buch, das zeigt, dass auch Reichtum nicht vor Leid schützt. Es ist schon traurig, was dieser Mann und seine Frau bereits vor dem tragischen Unfall durchmachen mussten. Und genauso ist es erstaunlich, dass er einfach nicht aufgibt. Hut ab!
Als zweite Ergänzung zu dem Film gibt es dann auch noch das Buch Einfach Freunde von Abdel Sellou, welches im Ullstein Taschenbuch erschienen ist und die Geschichte aus der Sicht des algerischen Pflegers beschreibt.
Es ist sehr schön, das die Original-Stimme der deutschen Synchronisation des Films auch der Sprecher des Hörbuchs ist. Damit gibt es für diejenigen von uns, die den Film bereits gesehen haben, keine unangenehme Überraschung. Frank Röth gibt dem Buch mit seiner Stimme die nötige Intensivität, die beim Lesen nicht ganz so rüberkommt, denn er liest unglaublich einfühlsam. Wunderbar sind die dazwischen eingespielten Musikstücke Fly und Una Mattina in der Interpretation von Felix Weigt.
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