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Ein plötzlicher Todesfall Roman | Ein großer Roman über eine kleine Stadt von einer der besten Erzählerinnen der Welt

23

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Verkaufsrang

49833

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2013

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,8 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Cool Grey / Cognac

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

The Casual Vacancy

Übersetzt von

Susanne Aeckerle + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28528-3

Produktdetails

Verkaufsrang

49833

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2013

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,8 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Cool Grey / Cognac

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

The Casual Vacancy

Übersetzt von

  • Susanne Aeckerle
  • Marion Balkenhol

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28528-3

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    empfehlenswert

    Ich habe mir den Roman vor einigen Jahren für eine Zugfahrt gekauft und den Kauf nie bereut. Rowling weiß wie man Geschichten erzählt. Für mich ist es ein Roman, den ich immer wieder zur Hand nehme.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    03.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über eine (leider) sehr gewöhnliche Stadt

    Barry Fairbrother verstirbt just an seinem Hochzeitstag und hinterlässt eine riesige Lücke in seiner Familie, bei den Dorfbewohnern und in der Gemeinde J.K. Rowling nimmt den Leser in diesem Buch mit auf die tiefgründige Reise, dahin, wie eine ganze Gemeinde mit dem Verlust eines einzelnen - aber wichtigen - Bewohners umgeht. Das Interessante daran war für mich, dass die Familie Barry Fairbrothers im Dunkeln bleibt und damit die Gemeinschaft in den Vordergrund rückt. Da Barry Fairbrother sowohl sozial als auch politisch sehr engagiert war, gruppieren sich Personen, welche ihn geliebt haben und auf der anderen Seite Personen, die ihn gehasst haben. Diese Grüppchen verschieben sich teilweise kaum merklich, was das ganze Gefüge noch interessanter macht. Es werden Intrigen geschmiedet, Lügen und totgeschwiegene Wahrheiten verbreitet, offene und verdeckte Kriege geführt und äusserst grausame Machtkämpfe ausgefochten. Ich möchte sagen ,,leider" entspricht die kleine beschauliche fiktive Stadt Pagford so manchem Dorf, in welchem genau diese oder sehr ähnliche Geschichten geschehen könnten. Und was mich sehr traurig stimmt und mich wohl auch immer wieder an dieses Buch denken wird, ist, dass die Leute da genau gleich weitermachen, nichts gelernt haben, Probleme nicht offen ansprechen und einander den schwarzen Peter zuschieben werden. Und so wird sich die gleiche Geschichte ganz bestimmt immer wiederholen. Es war mein erster Roman von J.K. Rowling nach Harry Potter. Und ich habe ganz bestimmt nicht das hinter dem Roman erwartet. Was hier zwischen diesen beiden Buchdeckeln schlummert, ist einfach grosse Klasse. Ein ultra spannendes Buch, was auf relativ wenigen Seiten so viele Protagonisten menschlich und (un)fassbar macht. Rowling ist in der Tat eine grosse Geschichtenerzählerin. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall allen kritisch denkenden Menschen weiterempfehlen, die unser (un)ehrliches und teilweise heuchlerisches Dasein in Frage stellen. Gerade zu Zeiten von derartiger elektronischer Entwicklung erinnert uns dieses Buch, wie hilfreich und gut es wäre, wenn wir wieder mehr miteinander diskutieren und auch über schwierige Themen reden würden.

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Lieblingsbücher - Teil 3

    Ein plötzlicher Todesfall ist anders als der Titel vermuten lässt, kein Krimi sondern eine Gesellschaftsstudie. In einem kleinen englischen Dorf stirbt ein sehr engagiertes Gemeinderatsmitglied sehr plötzlich und unerwartet. Barry Fairbrother hatte sich zu Lebzeiten immer für die sozial schwachen Mitbürger stark gemacht und einige Prestigeprojekte des Rates gestoppt. Durch seinen Tod ist der Weg nun frei für die Skrupelloseren, denen die Siedlung der sozial schwachen ohnehin ein Dorn im Auge ist. Vor diesem Hintergrund kommt in dem Roman das ganze Dorf zu Wort. Die Perspektive wechselt häufig und trotzdem kann man leicht folgen, weil jede Figurr detailliert ausgearbeitet und greifbar war. Eine Geschichte die so viele Facetten bietet, dass man sie auch noch ein zweites Mal lesen kann!

  • Bewertung

    5/5

    17.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mal was anders von der J.K. Rowling

    J.K. Rowlings erster Roman nach "Harry Potter": Böse, witzig und realistisch zeichnet sie das Bild einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Das Buch zu lesen hat Spaß gemacht und war bewegend zugleich.

  • Madita Hofmann

    5/5

    21.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Menschliche Abgründe

    Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassade der aufrichtigen Trauer kommen die wahren Gesichter der Einwohner hervor. Es wird gehetzt, getratscht, verleumdet und hoch gepokert. Denn der Gemeinderatssitz von Barry Fairbrother ist jetzt frei, und es gibt einige Kandidaten, die viel dafür tun, um ihn auch zu bekommen. Die verträumte Kleinstadt ist nicht so verträumt und nett, wie sie erscheint, sondern genau genommen ziemlich knallhart. J. K. Rowlings erster Erwachsenenroman hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Meinungen darüber waren gelinde gesagt sehr unterschiedlich. Auch wenn ich immer versuche, mich von Rezensionen und Meinungen anderer fernzuhalten, bevor ich das Buch selbst gelesen habe, konnte ich nicht vermeiden zu erfahren, wie viele von dem Buch maßlos enttäuscht waren. Dennoch habe ich versucht, so unvoreingenommen wie möglich an das Buch heranzugehen und ganz wichtig: Ich habe keinen weiteren Harry Potter erwartet. Mir war von vornherein klar, dass dieses Buch ganz anders sein würde. Und ich habe Recht behalten. Die Geschichte ist natürlich eine völlig andere, aber auch der Schreibstil und Erzählweise unterscheidet sich gänzlich von ihrer Potter-Reihe. Doch muss das gleich schlecht sein? Meiner Meinung nach nicht. Man braucht nur etwas Zeit, um sich darin einzufinden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere geben einem gerade anfangs ziemlich zu denken und ich hatte Probleme, alle auseinander zu halten. Doch dann wurde ich immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Sie ist sehr politisch und sozialkritisch und das hat mir sehr gut gefallen! Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Und so erfährt man stückchenweise neues über die Familien, ihre Gedanken, Wünsche und ihre Vergangenheit. Dadurch wirkt die Story aber manchmal etwas langatmig. Ich empfehle jedoch jedem, durchzuhalten, es lohnt sich! Denn je länger man liest, umso mehr nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Gewöhnungsbedürftig ist durchaus auch die Wortwahl. Passend, wie ich finde, jedoch sehr derb. Schimpfwörter & Co kommen hier definitiv nicht zu kurz! J. K. Rowling nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt die grausame Wahrheit einer Gesellschaft, in der man nach Außen Verständnis zeigt und eigentlich doch nur alles für seinen eigenen Vorteil macht. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Denn wir alle wissen, wie oft der Gedanke "Was mögen denn die Nachbarn denken?" als Argument angebracht wird. Oder wie oft Menschen sagen, dass sie etwas gegen bestimmte Menschen haben. "Die Flüchtlinge sind doch eh alle nur faul." oder "Wie die Mutter, so die Tochter. Kann doch nur ne Schlampe sein, wenn sie aus dem Viertel kommt." Wir geben es nicht gerne zu, doch das ist auch die grausame Wahrheit unserer Gesellschaft. Wer mit der Leistung nicht mithalten kann, ist außen vor. Wer Pech im Leben hat, ist außen vor. Wer in die falsche Familie hineingeboren wurde, ist außen vor. J. K. Rowling versucht mit ihrem Buch, uns die Augen dafür zu öffnen, und meines Erachtens nach gelingt ihr das perfekt. Fazit Eine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt. Es geht um Politik und Sozialkritik, um Gewalt und Sex, Unzufriedenheit in der Ehe, um Drogensucht und Missbrauch, Armut und Reichtum, um Hoffnung, Leben und Tod. Ein Querschnitt durch alle Generationen. Man muss jedoch durchhalten, die Geschichte hat einige Längen. Wenn man diese aber überstanden hat, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und endet in einem gewaltigen Knall! Uneingeschränkt lesenswert und daher volle Punktzahl.

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