Drei Tote neben einem scharf bewachten Bundeswehrdepot: Verkehrsunfall? Spionageaffäre? Eifersuchtstragödie? Der Journalist Baumeister wird krankenhausreif geschlagen, sobald er seine Recherche begonnen hat. Aber das macht seine verbissene Wut nur noch größer.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Oberlungwitz
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Eifel Blues
erwartungsgemäß ein sehr gut geschriebener Krimi Roman, wie man es von Benndorf gewohnt ist. Spannend geschrieben, viele Baustellen auf denen ermittelt wird. Die spielenden Personen sind Spitze.
Bewertung
aus Schaffhausen
4/5
13.09.2016
eBook (ePUB)
Spannender, schnörkelloser Lokal-Krimi aus der Eifel
In der Nähe eines gut bewachten Depots der Bundeswehr in der sehr ländlichen und sehr friedlichen Eifel werden drei Leichen gefunden. Der militärische Geheimdienst schaltet sich ein und die Kriminalpolizei wird kaltgestellt. Die Neugier von Journalist Siggi Baumeister (Ich-Erzähler und Held der Serie) ist geweckt. Er tarnt sich als Feriengast und nimmt die Nachforschungen auf, wird aber prompt von einem andern Feriengast krankenhausreif geschlagen. Nun kann ihn nichts mehr halten.
Die Geschichte ist schlüssig und spannend. Berndorfs Stil ist flüssig und ohne Schnörkel und liest sich gut. Der trockene Humor und die liebevolle Schilderung von Land und Leuten in der Eifel geben seinen Eifel-Krimis ihren besonderen Charakter.
Caro
aus Schönecken
5/5
25.10.2007
Buch (Taschenbuch)
Einfach geil, wenn man das so…
Einfach geil, wenn man das so sagen darf!! Ich habe fast alle Eifel-Krimis und kann nur sagen, sie machen süchtig!! Hat man einmal damit angefangen kann man nicht mehr aufhören!! Macht er einfach toll, so muß lesen sein, fesselnt!! Da ich selber viel in der Eifel war, da mein Vater da eine Jagd hat, kenne ich viele der Orte und finde es einfach toll, wie natur getreu er alles erzählt!!
Mellie
aus dem Sauerland
5/5
10.05.2006
Buch (Taschenbuch)
In der Eifel ist es gefährlich!?
Die Bundeswehr versucht in der Eifel einiges zu vertuschen, aber da haben sie die Rechnung ohne Baumeister gemacht! Absolut empfehlenswert!!!
Stefan Heidsiek
aus Darmstadt
4/5
25.04.2010
Buch (Taschenbuch)
Agentenspiele in der Eifel
Siggi Baumeister hat sich endlich einen längst überfälligen Urlaub gegönnt, um die neue Steinmauer im Garten zu bepflanzen und darin die heimische Tierwelt zu beobachten. Und was sollte in diesem schönen, ruhigen Eifel-Dorf auch schon dazwischen kommen? Eine ganze Menge, wie Baumeister sehr schnell feststellen wird. Bereits nach kurzer Zeit erfährt er einen wenig erwünschten Besuch durch Elsa, eine Journalisten-Kollegin aus Hamburg, die aus ihrer beruflichen Beziehung gerne eine private machen möchte. Und als ob das schon nicht genug wäre, möchte ihn auch noch sein Chef auf eine besonders heiße Story ansetzen. Auf einem Waldweg in der Nähe eines scharf bewachten Bundeswehrdepots sind einige Tage zuvor ein Mann und eine Frau erschossen in einem Jeep aufgefunden worden. Eine andere weibliche Leiche lag einigee hundert Meter weiter entfernt. Da es in der Eifel dank intensivster Tratscherei ein eher schlecht gehütetes Geheimnis geworden ist, hat man es offiziell als Eifersuchtsdrama deklariert. Doch sein Chef - und besonders Baumeister selbst - glauben nicht daran.
Obwohl der MAD selbst der Kripo jegliche Ermittlungen untersagt hat, beginnt der Journalist herumzuschnüffeln und trifft bei seinen Nachforschungen auf Studienrat Dr. Messner. Der liebe Doktor schlägt ihm sogleich die Fresse samt gewissen anderen Körperteilen ein, was Baumeisters Neugierde jedoch nur umso mehr weckt. Gemeinsam mit Elsa zieht er nun durch die Eifel, um die wahren Hintergründe des Falls ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen...
Was verbirgt sich genau hinter den Morden? Spionage? Interne Machtkämpfe? Ist am Ende gar nichts weiter dran? Nur einige der Fragen, die man sich im Verbund mit Siggi Baumeister stellt, dem man dank der Erzählung in der Ich-Form bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen scheint. Und er ist einem sofort sympathisch, dieser brummige Einzelgänger (ich fühlte mich stellenweise an Andrea Camilleris Montalbano erinniert), der für seine Freunde alles tut und, für einen Journalisten ungewöhnlich, einen Ehrenkodex pflegt und mit sauberen Mitteln recherchiert. Ganz anders sieht es dagegen mit der Bundeswehr aus, die hier nicht so gut wegkommt, was vielleicht aber auch der politisch gespannten Stimmung der späten Achtziger, in denen das Buch erschienen ist, geschuldet sein könnte. Erstaunlich wenig erfährt man auch in Punkto Lokalkolorit, was für mich eines der Mankos des Buches ist, denn nach dem sehr guten Beginn, hätte das Buch auch an einer anderen Stelle in Deutschland spielen können. Der Bewohner der Eifel wird sich wohl am ehesten in den Figuren wieder erkennen, die allesamt hervorragend beschrieben werden und, im Verbund mit dem knackigen Humor, für ordentlichen Lesespaß sorgen.
Insgesamt ist "Eifel-Blues" ein tolles Debüt, der zwar spannungstechnisch nicht vom Hocker reißt, aber bestens unterhält und mit einem sehr überraschenden Schluss aufwartet. Ein Lesetipp für den Kurzurlaub, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Baumeister, Katze Krümel und Co.
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