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Band 6600

In der Mitte des Lebens

Aus der Reihe Herder Spektrum
3

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.06.2010

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1528 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451334061

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.06.2010

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1528 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451334061

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Viele Denkanstösse

peedee am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 1214865

Bewertet: eBook (ePUB)

Was bewegt einen in der Mitte des Lebens? Was war bisher? Was will ich jetzt? Aber auch: Was geht nun eventuell nicht mehr? Margot Kässmann, Theologin und frühere Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, thematisiert unter anderem Familie, Freundschaft, alte oder neue Liebe, Älterwerden, Krankheit, Endlichkeit, Veränderung… Erster Eindruck: Die sympathische Margot Kässmann auf dem Cover, schlichte Präsentation, gefällt mir. Margot Kässmann hat dieses Buch Anfang 50 geschrieben. So weit bin ich vom Alter her noch nicht (es fehlen noch ein paar Jährchen), doch beschäftigen mich auch Fragen des Älterwerdens. Frau Kässmann erzählt viel Persönliches, wie z.B. ihre Krebserkrankung mit 48 Jahren oder die Scheidung mit 49 Jahren nach 26 Jahren Ehe. Es hat mich empört, welche Reaktionen sie erleben musste, als die Scheidung publik wurde. Unwahrscheinlich, was sich einige Menschen herausnehmen! Nebst Persönlichem lässt Frau Kässmann auch Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag sowie Geschichten aus der Bibel einflechten. Mir hat dieser Mix sehr gefallen. Wie man weiss, war Frau Kässmann verheiratet und hat vier Kinder. Ihr ist jedoch bewusst, dass nicht jede Frau „in der Mitte des Lebens“ am gleichen Ort steht, d.h. eben verheiratet und mit zuweilen schon grossen Kindern. Sie hat deshalb das Manuskript zwei Single-Frauen zum Lesen gegeben, da sie vermeiden wollte, ein reines Mütter-Buch (O-Ton) werden würde. Das hat mir sehr gefallen, denn ich selbst gehöre genau in diese Kategorie (Single, keine Kinder) und habe schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen, wo ich mich jedoch nicht angesprochen fühlte. Ich habe viele Denkanstösse erhalten, wie z.B.: „Wer in die Wüste geht, kann niemandem mehr etwas vormachen. Da bin ich nur ich. Keine Fassade. Kein schöner Schein. Kein big pretender.“ Ja, wenn die Fassade wegfällt, kann es hart für einen selbst werden… Das eigene Älterwerden hat noch eine ganz andere Komponente: Wie gehe ich damit um, dass auch die Eltern älter werden und einmal der Abschied bevorsteht? Dies war für mich das zweite Buch von Margot Kässmann, nach „Zur Geborgenheit finden – Antworten auf Fragen des Lebens“. Ich bedanke mich für die vielen zuweilen auch unangenehmen Impulse und vergebe 4 Sterne.

Viele Denkanstösse

peedee am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 1214865
Bewertet: eBook (ePUB)

Was bewegt einen in der Mitte des Lebens? Was war bisher? Was will ich jetzt? Aber auch: Was geht nun eventuell nicht mehr? Margot Kässmann, Theologin und frühere Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, thematisiert unter anderem Familie, Freundschaft, alte oder neue Liebe, Älterwerden, Krankheit, Endlichkeit, Veränderung… Erster Eindruck: Die sympathische Margot Kässmann auf dem Cover, schlichte Präsentation, gefällt mir. Margot Kässmann hat dieses Buch Anfang 50 geschrieben. So weit bin ich vom Alter her noch nicht (es fehlen noch ein paar Jährchen), doch beschäftigen mich auch Fragen des Älterwerdens. Frau Kässmann erzählt viel Persönliches, wie z.B. ihre Krebserkrankung mit 48 Jahren oder die Scheidung mit 49 Jahren nach 26 Jahren Ehe. Es hat mich empört, welche Reaktionen sie erleben musste, als die Scheidung publik wurde. Unwahrscheinlich, was sich einige Menschen herausnehmen! Nebst Persönlichem lässt Frau Kässmann auch Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag sowie Geschichten aus der Bibel einflechten. Mir hat dieser Mix sehr gefallen. Wie man weiss, war Frau Kässmann verheiratet und hat vier Kinder. Ihr ist jedoch bewusst, dass nicht jede Frau „in der Mitte des Lebens“ am gleichen Ort steht, d.h. eben verheiratet und mit zuweilen schon grossen Kindern. Sie hat deshalb das Manuskript zwei Single-Frauen zum Lesen gegeben, da sie vermeiden wollte, ein reines Mütter-Buch (O-Ton) werden würde. Das hat mir sehr gefallen, denn ich selbst gehöre genau in diese Kategorie (Single, keine Kinder) und habe schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen, wo ich mich jedoch nicht angesprochen fühlte. Ich habe viele Denkanstösse erhalten, wie z.B.: „Wer in die Wüste geht, kann niemandem mehr etwas vormachen. Da bin ich nur ich. Keine Fassade. Kein schöner Schein. Kein big pretender.“ Ja, wenn die Fassade wegfällt, kann es hart für einen selbst werden… Das eigene Älterwerden hat noch eine ganz andere Komponente: Wie gehe ich damit um, dass auch die Eltern älter werden und einmal der Abschied bevorsteht? Dies war für mich das zweite Buch von Margot Kässmann, nach „Zur Geborgenheit finden – Antworten auf Fragen des Lebens“. Ich bedanke mich für die vielen zuweilen auch unangenehmen Impulse und vergebe 4 Sterne.

frisch und glaubwürdig

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052137

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Bändchen reflektiert Margot Kässmann über die Lebensmitte - und das nicht etwa wohlmeinend-aufmunternd aus Distanz - mit Durchhalteparolen und Schönfärberei - sondern als eine Frau, die selber in der Mitte des Lebens starke Turbulenzen erlebt hat - und genau das macht den Inhalt glaubwürdig und ‘belastbar’: Zum einen ist das Verwaisen, das alle Mütter (und Väter) erleben, wenn die Kinder ‘ausfliegen’, dazu kam bei ihr die Krebserkrankung mit 48 - und danach die Scheidung von ihrem Mann, mit dem sie immerhin 26 Jahre verheiratet war und 4 Töchter gross zog… Dass dies bei einer öffentlichen Person, zudem noch in kirchlichem Umfeld - und gar ‘an der Spitze’ - einen Shitstorm auslöst, mag (leider) nicht verwundern… Dabei findet sie Halt im Glauben, keine (vor)schnellen Antworten, dafür Zuversicht und Mut, vorwärts zu blicken. Dass dies keine (billige) Frömmelei ist, merkt man spätestens, als sie davon schreibt, wie sie zu ihrer Freundin sagte, ihr erster Gedanke nach der Diagnose war ’Houston, wir haben ein Problem - und nicht ‘Der Herr ist mein Hirte!’ Sie macht darauf aufmerksam, dass in der Mitte des Lebens, wo man zunehmend an Grenzen stösst auch und gerade die Frage nach dem Sinn existenziell wichtig wird. Sinn aber ist etwas anderes als ein Zweck, den ich mit Sachen erreichen kann (M.K. S. 133). - Dass in ihrem Lebensentwurf dieser Sinn von Gott zugesprochen ist, egal wie es läuft und gelaufen ist, gibt jene Zuversicht, mit der man ‘getrost’ altern kann. Ja, Wer nach Sinn sucht, fragt nach erfülltem Leben. Es ist also nicht ein blosser Ratgeber, wie man fit, schön und jung alt wird, sondern ein realistischer Blick auf den letzten Abschnitt - ein Realismus, der das Schöne zu sehen - und zu pflücken weiss!

frisch und glaubwürdig

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052137
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Bändchen reflektiert Margot Kässmann über die Lebensmitte - und das nicht etwa wohlmeinend-aufmunternd aus Distanz - mit Durchhalteparolen und Schönfärberei - sondern als eine Frau, die selber in der Mitte des Lebens starke Turbulenzen erlebt hat - und genau das macht den Inhalt glaubwürdig und ‘belastbar’: Zum einen ist das Verwaisen, das alle Mütter (und Väter) erleben, wenn die Kinder ‘ausfliegen’, dazu kam bei ihr die Krebserkrankung mit 48 - und danach die Scheidung von ihrem Mann, mit dem sie immerhin 26 Jahre verheiratet war und 4 Töchter gross zog… Dass dies bei einer öffentlichen Person, zudem noch in kirchlichem Umfeld - und gar ‘an der Spitze’ - einen Shitstorm auslöst, mag (leider) nicht verwundern… Dabei findet sie Halt im Glauben, keine (vor)schnellen Antworten, dafür Zuversicht und Mut, vorwärts zu blicken. Dass dies keine (billige) Frömmelei ist, merkt man spätestens, als sie davon schreibt, wie sie zu ihrer Freundin sagte, ihr erster Gedanke nach der Diagnose war ’Houston, wir haben ein Problem - und nicht ‘Der Herr ist mein Hirte!’ Sie macht darauf aufmerksam, dass in der Mitte des Lebens, wo man zunehmend an Grenzen stösst auch und gerade die Frage nach dem Sinn existenziell wichtig wird. Sinn aber ist etwas anderes als ein Zweck, den ich mit Sachen erreichen kann (M.K. S. 133). - Dass in ihrem Lebensentwurf dieser Sinn von Gott zugesprochen ist, egal wie es läuft und gelaufen ist, gibt jene Zuversicht, mit der man ‘getrost’ altern kann. Ja, Wer nach Sinn sucht, fragt nach erfülltem Leben. Es ist also nicht ein blosser Ratgeber, wie man fit, schön und jung alt wird, sondern ein realistischer Blick auf den letzten Abschnitt - ein Realismus, der das Schöne zu sehen - und zu pflücken weiss!

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In der Mitte des Lebens

von Margot Kässmann

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