Zitat
"Margit Schreiner schildert das so nüchtern, so extrem verdichtet, dass es dem Leser schier den Atem raubt ... Kaum eine soziologische Studie kann so gut wie dieses Büchlein vermitteln, was für ein erschöpftes Selbst eine alleinerziehende Frau wird ... In seiner Schwärze ist der Roman ein Gegengift gegen all die eitlen Debatten-Bücher von mehrkindrigen Karrierefrauen und all die esoterisch-säuselnden Beschwichtigungssachbücher. ... Schmal der Roman, groß die Desillusionierung. Man könnte die Autorin den weiblichen Michel Houellebecq aus Österreich nennen!"
Pascal Fischer, SWR 2 "Margit Schreiner vermischt in ihrem Text gekonnt Banales und Aufregendes, das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen. Die Autorin erzählt das Leben ihrer Protagonistin ungekünstelt und unaufgeregt. Ohne Schuldzuweisungen, ohne erhobenen Zeigefinger berichtet sie darüber, wie schwer es trotz aller Freiheiten und vermeintlicher Freiheiten ist, für sich einen Weg in diesem Leben zu finden. ... Hier geht es nicht darum, feministische Parabeln zu formulieren; nicht darum, die Welt in Gut und Böse einzuteilen. Sondern zu zeigen, dass jeder - egal ob Mann oder Frau oder Kind - darum kämpft, sein Leben halbwegs ordentlich und glücklich zu leben. Und dass das mal besser und mal weniger gut gelingt."
Gerhard Pretting, ORF Ex Libris "Ein Buch, das einem den Atem stocken lässt."
Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung "DIE TIERE VON PARIS ist interessant durch die Detaiis und die gewählte Erzählhaltung. ... Mit Schauplätzen zwischen Wien, Tokio, Paris und dem römischen Mezzogiorno weht eine angenehme und moderne Weltoffenheit durch das Buch."
Wolfgang Huber-Lang, APA "Ein Buch rund um das turbulente Leben von Alleinerziehenden, wo die Kinder nicht auf der Strecke bleiben."
Katharina Maurer, ORF Radio Kulturjournal "Der literarische Kunstgriff von Schreiners Familienbesichtigung ist die Erzählhaltung in der zweiten Person. (...) Schreiner arbeitet in ihrem neuen Buch an den zentralen Bruchlinien unserer Gesellschaft."
Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse "Ein ironisches Selbstgespräch einer Alleinerziehenden, die dem Leser das Dreiecksverhältnis zwischen ihr selbst, ihrem Kind und dem Ex-Mann schonungslos vor Augen führt."
Ruth Rybarski, ORF-TV, a.viso "Abgekühlte und doch beseelte Worte einer innerlich wachsenden Frau - und ein Ende, das den Leser erstarrt zurücklässt."
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