Produktbild: Urkundenfälschung

Urkundenfälschung Journal 2000-2010

1

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2012

Herausgeber

Wend Kässens

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

375 (Printausgabe)

Dateigröße

1229 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783518769201

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

25.01.2012

Herausgeber

Wend Kässens

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

375 (Printausgabe)

Dateigröße

1229 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783518769201

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Der Schweizer Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 05.02.2012

Bewertungsnummer: 2702744

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Schriftsteller und Feuilletonist Paul Nizon (1929 in Bern geb.) studierte zunächst Archäologie, Literatur- und Kunstgeschichte. Bereits 1961 begann er seine Journale zu führen. Seit fünfzig Jahren notiert er dort, was ihm wichtig ist, und hält so die Wahrnehmung auf sich und die Welt wach. 2009 erschienen in der Edition „Suhrkamp Quatro“ bereits vier Journale der Jahre 1961 bis 1999, nun liegt mit „Urkundenfälschung“ die Fortsetzung dieser persönlichen Aufzeichnungen des Autors vor. Mit seinen Journalen startete Nizon ein einzigartiges Tagebuchprojekt. Es war für ihn eine Art literarisches Laboratorium, in dem er über seine Alltagsbeobachtungen und seine schriftstellerischen Arbeiten reflektieren konnte. Skizzenhaft und sehr persönlich schrieb er über Schriftstellerkollegen und Zeitgenossen, aber auch mit seinen Frauenbeziehungen setzte er sich hier auseinander. Naturbetrachtungen und seine Reisen fanden hier ebenfalls ihren Niederschlag. Darüber hinaus entpuppt sich Nizon als ein aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens. Für Nizon, der die engste Verkettung von Schreiben und Leben für sich beansprucht, ist das Journal bis heute ein wichtiges, ja notwendiges Begleitelement seines gesamten Schreibprozesses. Es ist für ihn eine stetige Selbstfindung und ruft schöpferische Energien hervor. Hier liegt der Ursprung seiner meisten Dichtungen. Schreiben als reflexive Praxis, als Festhalten seines Weges von der bürgerlichen zur künstlerischen Existenz. Hier erschreibt sich jemand sein Leben. Neben den Alltagsreflektionen der Jahre 2000 - 2010 nimmt auf den vorliegenden 376 Seiten der Schreibprozess an seinem Roman „Das Fell der Forelle“ einen breiten Raum ein. Über lange Zeit war die Arbeit an diesem Buch so etwas wie eine innere Heimat, ja eine Art Testament. Ähnlich intensiv setzt sich Nizon mit seiner Scheidung auseinander, die er wie eine Naturkatastrophe erlebt. Für Nizon ist alles im Leben literarisches Material und so findet man hier hellsichtige Ana-lysen und Kritiken neben fast banaler Alltagsbeschreibung. Die neue Suhrkamp-Ausgabe wird durch ein Nachwort „Dichter der Verwandlung“ von Herausgeber Wend Kässens, eine biografische Chronologie und ein Personenregister komplettiert. Manfred Orlick

Der Schweizer Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 05.02.2012
Bewertungsnummer: 2702744
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Schriftsteller und Feuilletonist Paul Nizon (1929 in Bern geb.) studierte zunächst Archäologie, Literatur- und Kunstgeschichte. Bereits 1961 begann er seine Journale zu führen. Seit fünfzig Jahren notiert er dort, was ihm wichtig ist, und hält so die Wahrnehmung auf sich und die Welt wach. 2009 erschienen in der Edition „Suhrkamp Quatro“ bereits vier Journale der Jahre 1961 bis 1999, nun liegt mit „Urkundenfälschung“ die Fortsetzung dieser persönlichen Aufzeichnungen des Autors vor. Mit seinen Journalen startete Nizon ein einzigartiges Tagebuchprojekt. Es war für ihn eine Art literarisches Laboratorium, in dem er über seine Alltagsbeobachtungen und seine schriftstellerischen Arbeiten reflektieren konnte. Skizzenhaft und sehr persönlich schrieb er über Schriftstellerkollegen und Zeitgenossen, aber auch mit seinen Frauenbeziehungen setzte er sich hier auseinander. Naturbetrachtungen und seine Reisen fanden hier ebenfalls ihren Niederschlag. Darüber hinaus entpuppt sich Nizon als ein aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens. Für Nizon, der die engste Verkettung von Schreiben und Leben für sich beansprucht, ist das Journal bis heute ein wichtiges, ja notwendiges Begleitelement seines gesamten Schreibprozesses. Es ist für ihn eine stetige Selbstfindung und ruft schöpferische Energien hervor. Hier liegt der Ursprung seiner meisten Dichtungen. Schreiben als reflexive Praxis, als Festhalten seines Weges von der bürgerlichen zur künstlerischen Existenz. Hier erschreibt sich jemand sein Leben. Neben den Alltagsreflektionen der Jahre 2000 - 2010 nimmt auf den vorliegenden 376 Seiten der Schreibprozess an seinem Roman „Das Fell der Forelle“ einen breiten Raum ein. Über lange Zeit war die Arbeit an diesem Buch so etwas wie eine innere Heimat, ja eine Art Testament. Ähnlich intensiv setzt sich Nizon mit seiner Scheidung auseinander, die er wie eine Naturkatastrophe erlebt. Für Nizon ist alles im Leben literarisches Material und so findet man hier hellsichtige Ana-lysen und Kritiken neben fast banaler Alltagsbeschreibung. Die neue Suhrkamp-Ausgabe wird durch ein Nachwort „Dichter der Verwandlung“ von Herausgeber Wend Kässens, eine biografische Chronologie und ein Personenregister komplettiert. Manfred Orlick

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