Produktbild: Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei
Band 6937

Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei Eine deutsche Tragödie

Aus der Reihe Herder Spektrum
2

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.01.2011

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1255 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451335549

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.01.2011

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

1255 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451335549

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Ein bewegendes Geheimnis

Susan (Mitglied der Book Circle Community) am 24.08.2024

Bewertungsnummer: 2275891

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei“ bietet eine faszinierende, wenn auch herausfordernde Lektüre. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die durch die Geschichte eines Vaters geprägt ist, der seinen Söhnen ein schockierendes Geheimnis offenbart. Diese Prämisse zieht sofort in ihren Bann und verspricht eine spannende Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR und den persönlichen Schicksalen, die damit verbunden sind. Der Schreibstil des Autors ist jedoch nicht durchgängig fliessend. An einigen Stellen wird eine einfache Sprache verwendet, die mich im Lesefluss irritiert hat. Vor allem in den ersten Kapiteln fiel mir ein Eintauchen in die Geschichte schwer. Einerseits gefesselt, andererseits anstrengend durch den sehr eigenen Erzählstil. Ein weiterer Kritikpunkt ist der fehlende Spannungsbogen. Zwar ist dies der Geschichte geschuldet, da sie sich eher auf die persönlichen und emotionalen Aspekte konzentriert als auf actionreiche Wendungen. Dennoch hätte eine geschicktere Handhabung der Spannung das Leseerlebnis bereichern können. Insgesamt ist „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei“ ein bemerkenswertes Buch, das tief in die Materie eintaucht und den Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt. Trotz seiner stilistischen Schwächen und der herausfordernden Erzählweise bietet es wertvolle Einsichten in die Vergangenheit und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt und sich lohnt.

Ein bewegendes Geheimnis

Susan (Mitglied der Book Circle Community) am 24.08.2024
Bewertungsnummer: 2275891
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei“ bietet eine faszinierende, wenn auch herausfordernde Lektüre. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die durch die Geschichte eines Vaters geprägt ist, der seinen Söhnen ein schockierendes Geheimnis offenbart. Diese Prämisse zieht sofort in ihren Bann und verspricht eine spannende Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR und den persönlichen Schicksalen, die damit verbunden sind. Der Schreibstil des Autors ist jedoch nicht durchgängig fliessend. An einigen Stellen wird eine einfache Sprache verwendet, die mich im Lesefluss irritiert hat. Vor allem in den ersten Kapiteln fiel mir ein Eintauchen in die Geschichte schwer. Einerseits gefesselt, andererseits anstrengend durch den sehr eigenen Erzählstil. Ein weiterer Kritikpunkt ist der fehlende Spannungsbogen. Zwar ist dies der Geschichte geschuldet, da sie sich eher auf die persönlichen und emotionalen Aspekte konzentriert als auf actionreiche Wendungen. Dennoch hätte eine geschicktere Handhabung der Spannung das Leseerlebnis bereichern können. Insgesamt ist „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei“ ein bemerkenswertes Buch, das tief in die Materie eintaucht und den Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt. Trotz seiner stilistischen Schwächen und der herausfordernden Erzählweise bietet es wertvolle Einsichten in die Vergangenheit und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt und sich lohnt.

Entführt in die DDR

Bewertung aus Braunschweig am 16.02.2019

Bewertungsnummer: 1173410

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine unbeschwerte Kindheit und Jugend im Raum Hannover, dann im Winter 1979 plötzlich wieder eine Reise zu den Verwandten in der DDR, denn ein Großvater liege im Sterben. Erst dort erfahren die beiden Söhne den wahren Grund. Ihr Vater war als Spion für die DDR tätig und drohte aufzufliegen. Im Untertitel nennt Thomas Raufeisen seinen Bericht „Eine deutsche Tragödie“. Die westliche Kultur war dem Sechzehnjährigen sein Zuhause, in der DDR muss er erfahren, was es heißt, wenn es kein Zurück ins bisherige Leben gibt. Die Stärke des Buches liegt darin, dass es ein schnörkelloser Bericht ist. Nichts wirkt hinzugedichtet oder ausgeschmückt. Raufeisen ist Zeitzeuge. Die gescheiterten Versuche der Familie, die DDR zu verlassen, die Untersuchungshaft in Hohenschönhausen, dann die Jahre im Gefängnis Bautzen II. Raufeisen wird nicht freigekauft, erst nach Verbüßung seiner Strafe darf er 1984 aus der DDR ausreisen. Was er an Erlebnissen, Eindrücken, Fakten zu bieten hat, ist eindrucksvoll. Die DDR wird nicht dämonisiert, ihr System wird entlarvt. Aber die Rückkehr in den Westen ist nicht nur Heimkehr. Das, was er erleben musste, macht ihn zum Fremden. Wie schrecklich muss es sein, wenn man seine Tragödie Menschen, die gar nicht zuhören wollen, erklären muss? Ein unbedingt lesenswertes Buch, das auch die, die immer ohne eigenen Verdienst in Freiheit leben durften, nachdenklich stimmen sollte.

Entführt in die DDR

Bewertung aus Braunschweig am 16.02.2019
Bewertungsnummer: 1173410
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine unbeschwerte Kindheit und Jugend im Raum Hannover, dann im Winter 1979 plötzlich wieder eine Reise zu den Verwandten in der DDR, denn ein Großvater liege im Sterben. Erst dort erfahren die beiden Söhne den wahren Grund. Ihr Vater war als Spion für die DDR tätig und drohte aufzufliegen. Im Untertitel nennt Thomas Raufeisen seinen Bericht „Eine deutsche Tragödie“. Die westliche Kultur war dem Sechzehnjährigen sein Zuhause, in der DDR muss er erfahren, was es heißt, wenn es kein Zurück ins bisherige Leben gibt. Die Stärke des Buches liegt darin, dass es ein schnörkelloser Bericht ist. Nichts wirkt hinzugedichtet oder ausgeschmückt. Raufeisen ist Zeitzeuge. Die gescheiterten Versuche der Familie, die DDR zu verlassen, die Untersuchungshaft in Hohenschönhausen, dann die Jahre im Gefängnis Bautzen II. Raufeisen wird nicht freigekauft, erst nach Verbüßung seiner Strafe darf er 1984 aus der DDR ausreisen. Was er an Erlebnissen, Eindrücken, Fakten zu bieten hat, ist eindrucksvoll. Die DDR wird nicht dämonisiert, ihr System wird entlarvt. Aber die Rückkehr in den Westen ist nicht nur Heimkehr. Das, was er erleben musste, macht ihn zum Fremden. Wie schrecklich muss es sein, wenn man seine Tragödie Menschen, die gar nicht zuhören wollen, erklären muss? Ein unbedingt lesenswertes Buch, das auch die, die immer ohne eigenen Verdienst in Freiheit leben durften, nachdenklich stimmen sollte.

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Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei

von Thomas Raufeisen

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