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Andernorts

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.11.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

285 (Printausgabe)

Dateigröße

1419 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518743706

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

18.11.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

285 (Printausgabe)

Dateigröße

1419 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518743706

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB)

    Jede Familie hat ihre Geheimnisse... Ethan Rosen in Tel Aviv geboren, lebt in Wien. Sein Vater braucht dringend eine neue Niere, so fährt er mit seiner Freundin nach Tel Aviv. Dort trifft er auf seinen Kollegen Rudi Klausinger, der auf der Suche nach seinem Vater ist und meint, ihn in Ethans Vater gefunden zu haben. Dazwischen begegnen wir dem obskuren Rabbiner Berkowitsch, der, auf die Wiederkehr des Messias fokussiert, plötzliches Interesse an den Genen der Rosens entwickelt. In diesem spannenden und witzigen Roman über Heimat und Zugehörigkeit ist am Ende doch alles anders als man denkt.

  • Edith Berger

    5/5

    05.08.2011

    eBook (ePUB)

    Lesevergnügen

    "Andernorts" von Doron Rabinovici ist eine wundervolle Familiengeschichte deren Hauptdarsteller Ethan Rosen unstet zwischen Tel Aviv, seinem Geburtsort und Wien, wo er aufgewachsen ist und zur Zeit wohnt und arbeitet - pendelt. Ständig auf der Suche nach seiner Identität, seiner Zugehörigkeit beleuchtet er seine jüdische Familie.Rastlos zwischen Israel und Österreich wirft er jeweils einen nachsichtigeren, liebevolleren Blick auf das Land, in dem er sich gerade nicht aufhält. Sein Vater ist schwer erkrankt und Ethan begibt sich auf die Reise nach Israel. Dort trifft er einmal mehr auf Rudi Klausinger, Konkurrent um einen Posten an der Wiener Universität. Rudi Klausinger sieht Ethan nicht nur sehr ähnlich, immer wieder laufen sie sich in Tel Aviv über den Weg und Ethan fühlt sich verfolgt, bis er Rudi Klausinger sogar am Krankenbett seines Vaters begegnet.......

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    14.04.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Auschwitz als Gottesbeweis…

    Auschwitz als Gottesbeweis Mit seinem zweiten Roman «Andernorts» schaffte der in Tel Aviv geborene Schriftsteller Doron Rabinovici den Sprung auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2010. Der politisch gegen Antisemitismus und Rechtspopulismus á la Jörg Haider engagierte Autor lebt in Wien, wo er über ein historisches Thema promoviert hat, das eng mit den Schicksalen seiner Eltern verbunden ist. Der rumänische Vater war 1944 nach Palästina geflüchtet, die litauische Mutter ist Überlebende eines Vernichtungslagers. Dementsprechend ist das zentrale Thema seiner Geschichte die Suche nach Identität, stehen für ihn die Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit innerhalb einer jüdischen Familie im Blickpunkt, der Titel «Andernorts» weist darüber hinaus auf eine gewisse Zerrissenheit hin, was die Heimat anbelangt. Und so jettet einer der Protagonisten, Ethan Rosen, hochangesehener Kulturwissenschaftler mit Aussicht auf eine Professur an der Wiener Universität, hektisch rund um den Erdball zu Vorträgen und Konferenzen. Er pendelt zwischendurch der Familie wegen zwischen Tel Aviv und Wien, ist bemerkenswert weltläufig, scheinbar auch überall heimisch und doch nirgends richtig zu Hause. Im Flugzeug lernt er Noa kennen, die sich zwischen den Beiden anbahnende Beziehung jedoch wird seltsam unterkühlt geschildert, Noa bleibt eine farblose Figur. Ethans Gegenspieler und Konkurrent um die Professur ist der Österreicher Rudi Klausinger, mit dem er sich kampfeslustig in Zeitungsartikeln einen verbalen Krieg um Auswüchse der Erinnerungskultur in Auschwitz liefert. Er trifft den Kontrahenten, der als uneheliches Kind in Tel Aviv auf der Suche nach seinem Vater ist, ausgerechnet am Krankenbett des eigenen Vaters wieder. Und der bestätigt denn auch prompt, dessen Erzeuger zu sein, die Zwei sind also Halbbrüder. Nicht genug der irrwitzigen Einfälle in bester Woody-Allen-Manier, stellt sich beim Gentest später heraus, dass die frisch gekürten Halbbrüder weder miteinander noch mit dem Vater verwandt sind, der Vater ist zeugungsunfähig, wie er daraufhin kleinlaut zugibt. Und vollends abstrus wird diese hanebüchene Geschichte, als ein obskurer Rabbi den Messias, der nach seinen unwiderlegbaren Forschungen 1942 als Embryo zusammen mit seiner Mutter in der Gaskammer umkam, mit der DNA direkter männlicher Nachkommen in der Retorte neu entstehen lassen will. Damit bewegt sich Rabinovicis Plot auf Jurassic-Park-Niveau, wenn nun aber zu allem Überfluss ausgerechnet Felix Rosen, der Nicht-Vater unserer beiden Wiener Koryphäen, genetisch als potentieller Spender in Frage kommt, dann ist dieser aberwitzige Plot nur noch peinlich. Positiv muss man anmerken, dass die Erzählung viele Einblicke liefert in die Mentalität seiner jüdischen Figuren, anschaulich Sitten und Gebräuche schildert und eine Fülle von Begriffen liefert, die Religiöses ebenso beleuchten wie den Alltag jüdischer Familien, und Vieles davon stammt natürlich aus dem Jiddischen. So kann man zum Beispiel über die «Vereinigten Schtetl von Amerika» schmunzeln, als amüsant aber ist die Lektüre trotzdem eher nicht einzustufen. Oder sollte das Alles doch nur ein ironisch gemeinter Bluff sein? Wohl kaum! Es ist der missglückte Versuch, Vieles auf einmal zu bieten, todernste Themen mit grell Bizarrem zu vermischen wie in dem Disput mit dem Rabbiner, der Auschwitz als Gottesbeweis anführt. Die sprachliche Umsetzung bleibt nüchtern und ist wenig originell. Dabei hätte die Idee mit den vermeintlichen Halbbrüdern oder die Liebesgeschichte einiges an erzählerischem Potential geboten, stattdessen wird der an sich ja interessante akademische Teil fast schon peinlich prätentiös ausgebreitet. Die Identitätssuche der Hauptfiguren wie auch die Darstellung der inneren Zerrissenheit heutiger Israelis zwischen unseliger Vergangenheit und unsicherer Gegenwart lässt den Roman trotz aller Schwächen insoweit als lesenswert erscheinen, - man muss dann allerdings auch bereit sein, öfter mal ein Auge zuzudrücken.

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