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Das Muschelessen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

63031

Erscheinungsdatum

15.02.2013

Verlag

Rotbuch Verlag

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1522 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783867895507

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

63031

Erscheinungsdatum

15.02.2013

Verlag

Rotbuch Verlag

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1522 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783867895507

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Anstrengender, verschachtelter Schreibstil

Bewertung am 20.05.2024

Bewertungsnummer: 2205126

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch ist in langen, verschachtelten Sätzen geschrieben und liest sich wie eine Rede von Werner Kogler. Beispiel: "Auch ich habe nur so getan, als könnte ich sie begreifen, weil das günstige für mich gewesen ist, dass sie geglaubt haben, ich wäre Vaters Tochter und also logisch, tatsächlich habe ich die Logik von meinem Vater nicht gut begreifen können und nur immer so getan, was die beiden anderen gar nicht gekonnt haben, weil es klar geheißen hat, dass die beiden zusammengehören, weil sie unlogisch und anschmiegsam sind und immer küssen wollen, und ich mit meinem Vater zusammengehöre, weil ich logisch bin und denke, was sich für Mädchen nicht unbedingt gehört, nur ist es immer noch besser gewesen als küssen."

Anstrengender, verschachtelter Schreibstil

Bewertung am 20.05.2024
Bewertungsnummer: 2205126
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch ist in langen, verschachtelten Sätzen geschrieben und liest sich wie eine Rede von Werner Kogler. Beispiel: "Auch ich habe nur so getan, als könnte ich sie begreifen, weil das günstige für mich gewesen ist, dass sie geglaubt haben, ich wäre Vaters Tochter und also logisch, tatsächlich habe ich die Logik von meinem Vater nicht gut begreifen können und nur immer so getan, was die beiden anderen gar nicht gekonnt haben, weil es klar geheißen hat, dass die beiden zusammengehören, weil sie unlogisch und anschmiegsam sind und immer küssen wollen, und ich mit meinem Vater zusammengehöre, weil ich logisch bin und denke, was sich für Mädchen nicht unbedingt gehört, nur ist es immer noch besser gewesen als küssen."

Wenn die Tochter erzählt.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.04.2025

Bewertungsnummer: 2464793

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Mutter und ihre beiden Kinder, vermutlich schon (fast) erwachsen, warten zu Hause auf den Vater. Weil er befördert werden sollte, ist ein Festessen geplant: Das Muschelessen, das seit Beginn der Ehe von den Eltern gemeinsam zubereitet wird, als Symbol für Gemeinschaft und Familienidyll. Ein Ritual, das auf den ersten Seiten bereits unterbrochen wird, denn die Mutter übernimmt das aufwändige Putzen über der Badewanne alleine. Die Tochter ist die Erzählerin. Sie schildert uns den Hergang dieses aussergewöhnlichen Abends, als sie auf den Vater warteten, und gleichzeitig erfahren wir viel über die Familienverhältnisse. Es ist, als ob wir einem jungen Menschen zuhören, der nach Jahrzehnten des Sprachverbots und der Sprachlosigkeit endlich erzählen darf und nicht unterbrochen wird. Sie redet ohne Punkt und Komma - eigentlich mit sehr vielen Kommas, aber maximal einem Punkt pro Seite. Sie erzählt uns die Familiengeschichte, den Hergang des Abends und vieles über die Normen und Werte ihres Zuhauses. Alles, was sie so beschäftigt, sprudelt gewissermassen aus ihr heraus: die ideologischen Familienwerte, die Loyalität der Mutter, die Ungeduld des Vaters, das Schweigen, ihre eigene Verstocktheit, die Weichheit des Bruders und wie der Vater ein strenges Regime führte, was ihm alles zuwider war und viel über die Regeln, die sie nie richtig verstanden hatte. Ganz leise werden an diesem Abend nie dagewesene Banden geknüpft, die in eine subtile Verschwörung münden und die Autorität des Vaters untergraben. Der nur hundert Seiten lange Plot ist eindrücklich aufgebaut. Durch die persönliche Sicht und den scheinbar willkürlichen Erzählstil in Ich-Form, geht einem die Geschichte unter die Haut. Eine Charakterstudie, in der Sprache einer jungen Frau aus spannungsgeladenen Familienverhältnissen. (Erstmals erschienen 1990 und, aus meiner Sicht zu Recht, mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet).

Wenn die Tochter erzählt.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.04.2025
Bewertungsnummer: 2464793
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Mutter und ihre beiden Kinder, vermutlich schon (fast) erwachsen, warten zu Hause auf den Vater. Weil er befördert werden sollte, ist ein Festessen geplant: Das Muschelessen, das seit Beginn der Ehe von den Eltern gemeinsam zubereitet wird, als Symbol für Gemeinschaft und Familienidyll. Ein Ritual, das auf den ersten Seiten bereits unterbrochen wird, denn die Mutter übernimmt das aufwändige Putzen über der Badewanne alleine. Die Tochter ist die Erzählerin. Sie schildert uns den Hergang dieses aussergewöhnlichen Abends, als sie auf den Vater warteten, und gleichzeitig erfahren wir viel über die Familienverhältnisse. Es ist, als ob wir einem jungen Menschen zuhören, der nach Jahrzehnten des Sprachverbots und der Sprachlosigkeit endlich erzählen darf und nicht unterbrochen wird. Sie redet ohne Punkt und Komma - eigentlich mit sehr vielen Kommas, aber maximal einem Punkt pro Seite. Sie erzählt uns die Familiengeschichte, den Hergang des Abends und vieles über die Normen und Werte ihres Zuhauses. Alles, was sie so beschäftigt, sprudelt gewissermassen aus ihr heraus: die ideologischen Familienwerte, die Loyalität der Mutter, die Ungeduld des Vaters, das Schweigen, ihre eigene Verstocktheit, die Weichheit des Bruders und wie der Vater ein strenges Regime führte, was ihm alles zuwider war und viel über die Regeln, die sie nie richtig verstanden hatte. Ganz leise werden an diesem Abend nie dagewesene Banden geknüpft, die in eine subtile Verschwörung münden und die Autorität des Vaters untergraben. Der nur hundert Seiten lange Plot ist eindrücklich aufgebaut. Durch die persönliche Sicht und den scheinbar willkürlichen Erzählstil in Ich-Form, geht einem die Geschichte unter die Haut. Eine Charakterstudie, in der Sprache einer jungen Frau aus spannungsgeladenen Familienverhältnissen. (Erstmals erschienen 1990 und, aus meiner Sicht zu Recht, mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet).

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Das Muschelessen

von Birgit Vanderbeke

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