Schizophrenie - Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung Alltägliche Aufklärungsansätze wie Integration gelingen kann
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
42 (Printausgabe)
Dateigröße
435 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638024747
6000,- EUR dotiert wird, ist die gesellschaftliche Akzeptanz und das Verständnis gegenüber psychisch erkrankten Menschen* immer noch mehr als unzureichend.
Mangelnde Information und verzerrte Berichte in den Medien führen bei den Betroffenen zu einem verstärkten Schamgefühl, zu Resignation und sozialem Rückzug. Nicht zuletzt werden doch psychisch Kranke in der Öffentlichkeit oftmals als verwirrte Kreaturen (Psychopaten) dargestellt, die Böses und Gewalttätiges im Sinn haben.
Nach meiner Themenbegründung werde ich zunächst auf die Frage "Was heißt normal? eingehen und Normalität in Relation zu Andersartigkeit setzen. Wie könnte der Umgang mit Andersartigkeit aussehen? Ist die gesellschaftlich gesetzte Norm Menschen mit psychischen Leiden als abnormal gelten zu lassen die einzig wahre Lösung? Im Folgenden werde ich auf die Klärung und Abgrenzung der Begriffe Psychose und Schizophrenie eingehen, um diesbezüglich Unklarheiten zu beseitigen. [...] Die Hausarbeit werde ich beispielhaft mit der authentischen Krankheitsgeschichte von Dorina B. sporadisch und anschaulich untermauern und anhand ihrer Krankheitsbiografie die Bedeutung der Angehörigenarbeit aufzeigen. Da die humanistische Psychiatrie viel zur Enthospitalisierung und zu mehr Integration beigetragen hat, möchte ich im Anschluss auf einige positive wie auch kritische Aspekte eingehen. Hat die Ambivalenz der Psychiatrie noch ihre Berechtigung? Lässt sie immer noch genügend Raum für Stigma?
Alltägliche Aufklärungsansätze, die so konzipiert sind, dass möglichst viele Menschen erreicht werden können, sind ein weiterer Schwerpunkt meiner Hausarbeit. Die Ansätze sollen auch Nicht-Interessierte ansprechen und betroffen machen. Müssen Konzepte hinterfragt, oder sogar, um Stigma zu verhindern, ganz aufgegeben werden? Was bewirken Antistigma-Kampagnen und wie können sie gelingen? Was unternimmt Soziale Arbeit, um den Stigmatisierungsprozess aufzuhalten und was kann sie optimierend dazu beitragen?
All diese Fragen und darüber hinaus, sind meiner Meinung nach, wichtige stigmareduzierende Themen, die nicht fehlen dürfen.
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