Produktbild: Sie kam und blieb

Sie kam und blieb

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50083

Erscheinungsdatum

01.10.2012

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2386 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Invitée

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783644474215

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

50083

Erscheinungsdatum

01.10.2012

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2386 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'Invitée

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783644474215

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Gutes Buch

Bewertung aus Essen am 30.09.2021

Bewertungsnummer: 1576749

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Francoise überredet Xaviere in Paris zu bleiben. Sie soll aus der Provinz ausbrechen und ein selbstbestimmtes Leben führen, wie sie es mit Pierre in Paris gemacht hat. Dabei schreibt Francoise an ihrem Buch, hängt gerade min den Proben zu Julius Caesar. Xaviere eine naive junge Frau, die einen Hang zur Selbstgefälligkeit hat. Sie ist der Gegenentwurf zu Francoise. Es entspinnt sich eine Dreiecksbeziehung. Wobei sich die Dinge anders entwickeln als es Francoise geplant hatte. Es beginnt ein Leben von Beziehungen und Cafébesuchen. Xaviere lebt in den Tag hinein und findet ihr Dasein in Paris nicht ganz. Sie lebt in Beziehungen und schlägt sich die Nächte in den Tanzlokalen und Cafés der Stadt. Dabei fängt sie langsam eine Beziehung zu Pierre an und bricht in das Leben der beiden ein. Das Trio lebt in Harmonie miteinander und kommt mit dem Theaterleben ganz gut zurecht. Die anderen Personen des Buches haben das gleiche unbestimmte Leben mit unterschiedlichen Beziehungen. Man merkt langsam, wie sich die Stimmung in Francoise ändert. Es steigt ein Neid gegenüber Xaviere in ihr auf. Die Rivalität zwischen der Jugend und dem Alter. Die Jugend ist unbekümmert und hat noch alle Chancen, das Alter ist weise und man hat sich gewählt. So steht Francoise zu Xaviere. Der Mord kommt am Ende unverhofft. Der Roman führt nicht zu diesem hin. Es gibt dem Roman seine Bestimmtheit. Es ist Simone de Beauvoirs bestes Buch.

Gutes Buch

Bewertung aus Essen am 30.09.2021
Bewertungsnummer: 1576749
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Francoise überredet Xaviere in Paris zu bleiben. Sie soll aus der Provinz ausbrechen und ein selbstbestimmtes Leben führen, wie sie es mit Pierre in Paris gemacht hat. Dabei schreibt Francoise an ihrem Buch, hängt gerade min den Proben zu Julius Caesar. Xaviere eine naive junge Frau, die einen Hang zur Selbstgefälligkeit hat. Sie ist der Gegenentwurf zu Francoise. Es entspinnt sich eine Dreiecksbeziehung. Wobei sich die Dinge anders entwickeln als es Francoise geplant hatte. Es beginnt ein Leben von Beziehungen und Cafébesuchen. Xaviere lebt in den Tag hinein und findet ihr Dasein in Paris nicht ganz. Sie lebt in Beziehungen und schlägt sich die Nächte in den Tanzlokalen und Cafés der Stadt. Dabei fängt sie langsam eine Beziehung zu Pierre an und bricht in das Leben der beiden ein. Das Trio lebt in Harmonie miteinander und kommt mit dem Theaterleben ganz gut zurecht. Die anderen Personen des Buches haben das gleiche unbestimmte Leben mit unterschiedlichen Beziehungen. Man merkt langsam, wie sich die Stimmung in Francoise ändert. Es steigt ein Neid gegenüber Xaviere in ihr auf. Die Rivalität zwischen der Jugend und dem Alter. Die Jugend ist unbekümmert und hat noch alle Chancen, das Alter ist weise und man hat sich gewählt. So steht Francoise zu Xaviere. Der Mord kommt am Ende unverhofft. Der Roman führt nicht zu diesem hin. Es gibt dem Roman seine Bestimmtheit. Es ist Simone de Beauvoirs bestes Buch.

Lesenswert ja, aber...

Bewertung am 08.04.2013

Bewertungsnummer: 699014

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Sie kam und blieb" (L'Invitée) beginnt mit Hegel. Simone de Beauvoir hat dem Roman ein Zitat von ihm als Motto vorangestellt: "Ebenso muss jedes Bewußtsein auf den Tode des anderen gehen". Man erinnert sich vielleicht: Der Andere ist in Sartres philosophischem Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" der kategoriale Gegenspieler zum Ich (Für-Sich). Das Hirn rattert: Beide Werke sind zeitgleich erschienen, die enge intellektuelle Bindung von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir ist hinlänglich berühmt. Noch vor dem ersten Satz des Romans könnte ergo die Vermutung naheliegen, dass es sich bei "Sie kam und blieb" um einen 'existantialistischen' Roman wie Sartres "Der Ekel" handelt. (Als solcher wird er ja auch gerne etikettiert.) Liest man aber weiter, merkt man schnell, dass dem nur bedingt so ist. Die Ménage-à-trois mit all ihren Spannungen, Verwicklungen und Verzwickungen, die psychologische Konturierung der Figuren, die Innenausstattung der Protagonistin stehen klar im Vordergrund. Hier gibt es keine philosophischen Krisen, keine Meditationen vor einer Baumwurzel wie bei Sartres Antoine Roquentin. Nur Einstreuungen erinnern daran, dass der Roman mit philosophischer Vorbelastung begann. Ohnehin gilt das Interesse des Lesers bei Fortschreiten der Lektüre mehr und mehr dem hier ausgebreiteten Panorama des intellektuellen Milieus im Paris der Vorkriegszeit einerseits, und dem Fortgang der spannungsreichen Geschichte der Dreiecksbeziehung und der Lösung des Knotens. Die wenigen philosophischen Partikel des Romans, die ohnehin eher wie zusätzlich aufgetragene Duftnoten wirken, treten in den Hintergrund. - Viele lesen Beauvoirs Erstling ja gar als Schlüsselroman: Ein weiteres philosophisches Antidot. Bis dahin kann man Simone de Beauvoir keinen Vorwurf machen. Ganz im Gegenteil! Der Roman entwickelt nachgerade einen Sog des Lesens, so packend ist er. Alle Stärken der Schriftstellerin Simone de Beauvoir sind hier bereits in voller Reife zu bewundern, dazu zählt für mich insbesondere die Innenperspektive, die Figur der Françoise. Und da liest man also atemlos vor sich hin, nur um - auf der Zielgeraden in seiner Intelligenz aufs gröbste beleidigt zu werden. Es gibt Fetischisten der Überraschung, also verrate ich nicht weshalb. Nur soviel: Was als philosophischer Roman begann, sich dann als erfreulich 'lebendiger' Roman herauszustellen schien, endet in einem nahezu unglaublichen Akt der Selbstsabotage als purer Thesenroman: Hier verhunzt eine Lieblingsidee französischer Schriftsteller (action gratuit) ein ansonsten großartiges Werk. Entgeistert kehrt man zur ersten Seite zurück und liest noch einmal das Hegelzitat, und wenn man das Buch dann, zwar nicht verdrossen, aber etwas unzufrieden, zuklappt, kapert man vielleicht ein schopenhauersches Schimpfwort und resümiert: "Hegelei!" Und dennoch eine höchst lesenswerte.

Lesenswert ja, aber...

Bewertung am 08.04.2013
Bewertungsnummer: 699014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Sie kam und blieb" (L'Invitée) beginnt mit Hegel. Simone de Beauvoir hat dem Roman ein Zitat von ihm als Motto vorangestellt: "Ebenso muss jedes Bewußtsein auf den Tode des anderen gehen". Man erinnert sich vielleicht: Der Andere ist in Sartres philosophischem Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" der kategoriale Gegenspieler zum Ich (Für-Sich). Das Hirn rattert: Beide Werke sind zeitgleich erschienen, die enge intellektuelle Bindung von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir ist hinlänglich berühmt. Noch vor dem ersten Satz des Romans könnte ergo die Vermutung naheliegen, dass es sich bei "Sie kam und blieb" um einen 'existantialistischen' Roman wie Sartres "Der Ekel" handelt. (Als solcher wird er ja auch gerne etikettiert.) Liest man aber weiter, merkt man schnell, dass dem nur bedingt so ist. Die Ménage-à-trois mit all ihren Spannungen, Verwicklungen und Verzwickungen, die psychologische Konturierung der Figuren, die Innenausstattung der Protagonistin stehen klar im Vordergrund. Hier gibt es keine philosophischen Krisen, keine Meditationen vor einer Baumwurzel wie bei Sartres Antoine Roquentin. Nur Einstreuungen erinnern daran, dass der Roman mit philosophischer Vorbelastung begann. Ohnehin gilt das Interesse des Lesers bei Fortschreiten der Lektüre mehr und mehr dem hier ausgebreiteten Panorama des intellektuellen Milieus im Paris der Vorkriegszeit einerseits, und dem Fortgang der spannungsreichen Geschichte der Dreiecksbeziehung und der Lösung des Knotens. Die wenigen philosophischen Partikel des Romans, die ohnehin eher wie zusätzlich aufgetragene Duftnoten wirken, treten in den Hintergrund. - Viele lesen Beauvoirs Erstling ja gar als Schlüsselroman: Ein weiteres philosophisches Antidot. Bis dahin kann man Simone de Beauvoir keinen Vorwurf machen. Ganz im Gegenteil! Der Roman entwickelt nachgerade einen Sog des Lesens, so packend ist er. Alle Stärken der Schriftstellerin Simone de Beauvoir sind hier bereits in voller Reife zu bewundern, dazu zählt für mich insbesondere die Innenperspektive, die Figur der Françoise. Und da liest man also atemlos vor sich hin, nur um - auf der Zielgeraden in seiner Intelligenz aufs gröbste beleidigt zu werden. Es gibt Fetischisten der Überraschung, also verrate ich nicht weshalb. Nur soviel: Was als philosophischer Roman begann, sich dann als erfreulich 'lebendiger' Roman herauszustellen schien, endet in einem nahezu unglaublichen Akt der Selbstsabotage als purer Thesenroman: Hier verhunzt eine Lieblingsidee französischer Schriftsteller (action gratuit) ein ansonsten großartiges Werk. Entgeistert kehrt man zur ersten Seite zurück und liest noch einmal das Hegelzitat, und wenn man das Buch dann, zwar nicht verdrossen, aber etwas unzufrieden, zuklappt, kapert man vielleicht ein schopenhauersches Schimpfwort und resümiert: "Hegelei!" Und dennoch eine höchst lesenswerte.

Kundinnen und Kunden meinen

Sie kam und blieb

von Simone de Beauvoir

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Sie kam und blieb