Produktbild: Die feine Nase der Lilli Steinbeck

Die feine Nase der Lilli Steinbeck Kriminalroman

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

80934

Erscheinungsdatum

13.11.2012

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492958042

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

80934

Erscheinungsdatum

13.11.2012

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2606 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492958042

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Philosophisches Feuerwerk

Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 07.02.2011

Bewertungsnummer: 702932

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heinrich Steinfest streut in seinen Roman, den ich ungern als Krimi bezeichen würde, sehr gekonnt immer wieder philosophische Gedanken, die so humorvoll und treffend sind, dass ich sie gerne unterstreichen würde. Die Lektüre ist ein Genuss und man sollte sich Zeit nehmen diese Geschichte zu genießen. Humorvolle Unterhaltung auf hohem Niveau!

Philosophisches Feuerwerk

Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 07.02.2011
Bewertungsnummer: 702932
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heinrich Steinfest streut in seinen Roman, den ich ungern als Krimi bezeichen würde, sehr gekonnt immer wieder philosophische Gedanken, die so humorvoll und treffend sind, dass ich sie gerne unterstreichen würde. Die Lektüre ist ein Genuss und man sollte sich Zeit nehmen diese Geschichte zu genießen. Humorvolle Unterhaltung auf hohem Niveau!

Zweifelsfrei ein bemerkenswert…

Helga aus Worms am 13.01.2012

Bewertungsnummer: 2697298

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweifelsfrei ein bemerkenswerter Roman, mit zahlreichen Merkmalen, die man so nicht von einem Kriminalroman kennt oder erwartet. Wie soll man dieses Buch kurz und prägnant beschreiben? Am besten passt wohl das Attribut skurril - oder auch bizarr. Gestört haben mich die vielen Fehler im Buch. . „Mein Deutsch habe ich aus der Schule.“ sagt Stavros Stirling. So weit, so gut, aber woher hat Heinrich Steinbeck seines? Bei Formulierungen wie z.B. „...bei der Tür hereingekommen...“ oder „vergaß...nun auf seine Deckung und begann zu tänzeln.“ rollen sich mir schon mal die Fußnägel hoch. Druckfehler? Dann aber ein bisschen zu viele für meinen Geschmack! Auch Dinge wie verbeulte Holzplatten und Kerzen aus Gurkengläsern bereichern die Geschichte ungemein. Aber wie kommen Beulen in Holz und mit welch erstaunlichen Dochtmaterialien schafft er es, Gurkengläser in Kerzen zu verwandeln? Alchemie? Und was um alles in der Welt ist „gefinkelt“? Dann tauchen Informanten ganz plötzlich auf, irgendwo auf der Welt. Woher? Wohin? Von den Göttern gesandt? Unwahrscheinlich, da die Götter ja die Gegenseite stellen. ;-) Heinrich Steinfest ist wohl kein Freund einfacher Erzählungen. Er liebt offenbar Weitschweifigkeit, bizarr konstruierte Geschichten und pseudo-philosophische Exkurse und Gedankenspiele, die öfters mal die Grenze des Genialen überschreiten und in reines Gelaber abdriften. Oft genug scheint auch Steinfest selbst nicht mehr recht zu wissen, wie er die Brücke vom abschweifenden Geschwafel zurück zur eigentlichen Geschichte schlägt und so hilft er sich gerne mal mit einer abrupten Überleitung: „Wie auch immer...“ „Steinbeck... lächelte wie nach einer Darmspiegelung....“. „...es musste ein Mann sein, Lilli spürte das, wie man ein eitriges Nagelbett spürt....“. Darauf muss man erst mal kommen! Auf fast jeder Seite wird der geneigte Leser teilweise mehrfach mit solchen Beschreibungen konfrontiert. Witzig und genial erscheinen zu Beginn diese Vergleiche. Mit der Zeit aber nutzt sich der anfängliche Schmunzeleffekt ab und ich dachte nur noch „Jaja, ist gut. Weiter...!“ Gleiches gilt auch für die Absurdität des ganzen Geschehens. Beginnt es mit einem Apfel, der durch ein Fenster fliegt und einem merkwürdigen nächtlichen Telefonat - bizarr, grotesk, aber die Neugier weckend. Worum geht es? Als aber dann die ausgestorbenen fetten Vögel in einer von den Franzosen zum Zweck der Vortäuschung einer Marsmission geschaffenen künstlichen und unterirdischen Marslandschaft und die Sprengung des Greenpeace-Schiffes Rainbow-Warrior wegen auf selbigem befindlicher Fotografien jener Scheinwelt (oder so ähnlich!) ins Spiel kommen, als die griechischen Götter dann plötzlich die Drahtzieher des Ganzen werden und der Restaurator eines Deckengemäldes im Bahnhof, das sich eben dieser Restaurierung bis just zu dem Zeitpunkt als Stransky das Zeitliche gesegnet hat, renitent widersetzt, der Restaurator überdies gleichzeitig und zufällig auch noch der Lover von Stranskys Frau ist und ebenfalls über die Wupper springt, habe ich mich doch ernsthaft gefragt, was für ein Kraut dieser Steinfest wohl beim Schreiben dieses Buches geraucht hat! Meine Begeisterung für die bizarre Idee des Buches verhielt sich umgekehrt proportional zur steigenden Absurdität der Geschichte. Fand ich die Story zu Beginn doch noch auf eine sympathische Weise abgefahren, skurril und witzig, wurde mir das Ganze aber irgendwann dann doch etwas zu weit hergeholt und absurd. Gewonnen hat das Buch bei mir durch seine sprachlichen Qualitäten. Steinfest ist in der Lage endlose Bandwurmsätze zu bilden, die man dennoch beim ersten Lesen sofort versteht. Dann wieder schießt er seine Aussagen wie Gewehrsalven ab. Stakkatosätze vom Feinsten. Und er hat ein unglaubliches Gespür dafür, wann er welche Art von Satzbau verwendet. Genial. Ein Schreibstil, der mir uneingeschränkt gefällt und das ist es letztendlich auch, was mein Urteil unterm Strich zum Positiven wendet.

Zweifelsfrei ein bemerkenswert…

Helga aus Worms am 13.01.2012
Bewertungsnummer: 2697298
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweifelsfrei ein bemerkenswerter Roman, mit zahlreichen Merkmalen, die man so nicht von einem Kriminalroman kennt oder erwartet. Wie soll man dieses Buch kurz und prägnant beschreiben? Am besten passt wohl das Attribut skurril - oder auch bizarr. Gestört haben mich die vielen Fehler im Buch. . „Mein Deutsch habe ich aus der Schule.“ sagt Stavros Stirling. So weit, so gut, aber woher hat Heinrich Steinbeck seines? Bei Formulierungen wie z.B. „...bei der Tür hereingekommen...“ oder „vergaß...nun auf seine Deckung und begann zu tänzeln.“ rollen sich mir schon mal die Fußnägel hoch. Druckfehler? Dann aber ein bisschen zu viele für meinen Geschmack! Auch Dinge wie verbeulte Holzplatten und Kerzen aus Gurkengläsern bereichern die Geschichte ungemein. Aber wie kommen Beulen in Holz und mit welch erstaunlichen Dochtmaterialien schafft er es, Gurkengläser in Kerzen zu verwandeln? Alchemie? Und was um alles in der Welt ist „gefinkelt“? Dann tauchen Informanten ganz plötzlich auf, irgendwo auf der Welt. Woher? Wohin? Von den Göttern gesandt? Unwahrscheinlich, da die Götter ja die Gegenseite stellen. ;-) Heinrich Steinfest ist wohl kein Freund einfacher Erzählungen. Er liebt offenbar Weitschweifigkeit, bizarr konstruierte Geschichten und pseudo-philosophische Exkurse und Gedankenspiele, die öfters mal die Grenze des Genialen überschreiten und in reines Gelaber abdriften. Oft genug scheint auch Steinfest selbst nicht mehr recht zu wissen, wie er die Brücke vom abschweifenden Geschwafel zurück zur eigentlichen Geschichte schlägt und so hilft er sich gerne mal mit einer abrupten Überleitung: „Wie auch immer...“ „Steinbeck... lächelte wie nach einer Darmspiegelung....“. „...es musste ein Mann sein, Lilli spürte das, wie man ein eitriges Nagelbett spürt....“. Darauf muss man erst mal kommen! Auf fast jeder Seite wird der geneigte Leser teilweise mehrfach mit solchen Beschreibungen konfrontiert. Witzig und genial erscheinen zu Beginn diese Vergleiche. Mit der Zeit aber nutzt sich der anfängliche Schmunzeleffekt ab und ich dachte nur noch „Jaja, ist gut. Weiter...!“ Gleiches gilt auch für die Absurdität des ganzen Geschehens. Beginnt es mit einem Apfel, der durch ein Fenster fliegt und einem merkwürdigen nächtlichen Telefonat - bizarr, grotesk, aber die Neugier weckend. Worum geht es? Als aber dann die ausgestorbenen fetten Vögel in einer von den Franzosen zum Zweck der Vortäuschung einer Marsmission geschaffenen künstlichen und unterirdischen Marslandschaft und die Sprengung des Greenpeace-Schiffes Rainbow-Warrior wegen auf selbigem befindlicher Fotografien jener Scheinwelt (oder so ähnlich!) ins Spiel kommen, als die griechischen Götter dann plötzlich die Drahtzieher des Ganzen werden und der Restaurator eines Deckengemäldes im Bahnhof, das sich eben dieser Restaurierung bis just zu dem Zeitpunkt als Stransky das Zeitliche gesegnet hat, renitent widersetzt, der Restaurator überdies gleichzeitig und zufällig auch noch der Lover von Stranskys Frau ist und ebenfalls über die Wupper springt, habe ich mich doch ernsthaft gefragt, was für ein Kraut dieser Steinfest wohl beim Schreiben dieses Buches geraucht hat! Meine Begeisterung für die bizarre Idee des Buches verhielt sich umgekehrt proportional zur steigenden Absurdität der Geschichte. Fand ich die Story zu Beginn doch noch auf eine sympathische Weise abgefahren, skurril und witzig, wurde mir das Ganze aber irgendwann dann doch etwas zu weit hergeholt und absurd. Gewonnen hat das Buch bei mir durch seine sprachlichen Qualitäten. Steinfest ist in der Lage endlose Bandwurmsätze zu bilden, die man dennoch beim ersten Lesen sofort versteht. Dann wieder schießt er seine Aussagen wie Gewehrsalven ab. Stakkatosätze vom Feinsten. Und er hat ein unglaubliches Gespür dafür, wann er welche Art von Satzbau verwendet. Genial. Ein Schreibstil, der mir uneingeschränkt gefällt und das ist es letztendlich auch, was mein Urteil unterm Strich zum Positiven wendet.

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von Heinrich Steinfest

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