Phonologie und Phonetik des Spanischen in Peru
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Sprache:Deutsch
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Nein
Erscheinungsdatum
16.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
474 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640190393
Spanischen in Peru betrachtet werden.
Die Phonetik ist neben der Phonologie, Morphosyntax und der Lexikologie einer der
wichtigsten Forschungsbereiche und ein wichtiges Instrument bei der Untersuchung der
hervorstechendsten Merkmale des lateinamerikanischen Spanisch (Kubarth 1987: 23). Zudem
gehört sie mit zu den am tiefsten durchdrungenen Disziplinen der iberoame-rikanischen
Linguistik. Als Wissenschaft von den Sprachlauten hat die Phonetik bereits zu Beginn des 20.
Jahrhunderts mit wichtigen Arbeiten dazu beigetragen, dass allge-meine Überlegungen zum
Lateinamerikanischen angestellt wurden (Kubarth 1987: 23).
Mit der Phonetik eng verbunden ist die Phonologie, welche in der Linguistik
Lateinamerikas ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Dabei handelt es sich um eine
sprachwissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung der bedeutungsunterscheidenden
Funktion der Sprachlaute, also mit dem Sprachsystem, befasst. Sie ist daher auf
die Phonetik angewiesen. Dies zeigt sich besonders gut am Beispiel der Linguistik
Lateinamerikas, wo alle phonologischen Untersuchungen (u.a. zur Laut-struktur oder zur
Erstellung des Phoneminventars und Varianten) auf älteren Studien der Phonetik fußen.
Durch diese gegenseitige Abhängigkeit lassen sich beide Disziplinen auch nur schwer
voneinander abgrenzen (Kubarth 1987: 23). Dies gilt auch für die Pho-nologie und Phonetik
Perus. Desweiteren gibt es zu Perus Sprachsystem und Lautstand nur sehr wenig
Fachliteratur, die zudem 20-30 Jahre alt ist und sich auf noch ältere Erhebungen aus den
sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts stützt. Es ist mir in dieser Arbeit
darum in Anbetracht der Quellenlage nicht möglich, einen aktuellen Sprachstand zur Lautung
und zum Sprachsystem darzustellen. Ich kann lediglich auf die Problematik der Aktualität
hinweisen und versuchen, einen möglichst genauen Überblick zur Entwicklung des
Spanischen in Peru zu geben und alle Informationen zur Phonetik und Phonologie in einer
mir angemessen erscheinenden Gliederung neu zusammenzufassen.
Um bei der Darstellung eine zeitliche Verfälschung zu vermeiden, habe ich mich dazu
entschieden, wenn möglich auf die ältere Originalquelle Bezug zu nehmen und nicht die
jüngere Referenzquelle anzugeben. Damit soll dem Leser zugleich der große zeitliche
Abstand zur Gegenward vor Augen geführt werden.
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