Die sechsjährige Periode vom Sechs-Tage-Krieg bis zum Oktoberkrieg in Bezug zur Siedlungspolitik Israels und den Großmachtinteressen
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
437 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638216944
Nahostkrieg, in dem Israel völlig überraschend von Ägypten und Syrien angegriffen wird.
Sowohl Juden als auch Araber befanden sich innerhalb ihrer Feiertage. Die Israelis feierten
den Beginn des Yom-Kippur-Festes, weswegen dieser Krieg von ihnen ,Yom-Kippur-Krieg'
genannt wird. Die Araber befanden sich im islamischen Fastenmonat Ramadan. Aus diesem
Grund titulieren sie diese Auseinandersetzung als den ,Ramadan-Krieg'. Hier soll die wertfreie
Bezeichnung ,Oktoberkrieg' Verwendung finden.
Ziel der Angreifer war die Rückeroberung der 1967 im Sechs-Tage-Krieg verlorenen Gebiete.
In jenem Krieg gelang es dem israelischen Militär, die gesamte Sinai-Halbinsel, den
Gazastreifen, das Westjordanland, die syrischen Golanhöhen und Ost-Jerusalem zu erobern.
Der Sechs-Tage-Krieg wurde beendet, als der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seinen
Resolutionen 233 und 234 vom 6. und 7. Juni 1967 die Feuereinstellung verfügte. Um die
Rückgabe dieser besetzten Gebiete dreht sich der Konflikt noch heute. In den darauf folgenden
Jahren waren die meisten Versuche, Friedensverhandlungen in Gang zu bringen, ebenfalls
von der UNO ausgegangen.
Diese Hausarbeit soll klären, welche relevanten Friedensinitiativen es innerhalb der sechs
Jahre zwischen den beiden Kriegen gab und woran sie scheiterten. Ebenso wird herausgearbeitet
werden, inwiefern diese Jahre überhaupt als ,Friedensjahre' titulierbar sind. Dafür sind
zunächst die Begriffe ,Frieden' und ,Krieg' zu definieren. Im Anschluss daran ist die Darstellung
der Großmachtinteressen im Nahen Osten von besonderer Relevanz, da sowohl die
USA als auch die Sowjetunion in den sechs Jahren zwischen den Kriegen Beziehungen verschiedener
Art, insbesondere in der Form von Waffenlieferungen, in der Region unterhielten.
Dieses lässt die These zu, dass die Großmächte gravierende Beteiligung an dem Ausbruch des
Oktoberkrieges hatten. Zum Verständnis des Konfliktes ist jedoch auch die Siedlungspolitik
Israels bedeutsam und somit Bestandteil dieser Arbeit. Um den Untersuchungsgegenstand zu
veranschaulichen, wird diese Darstellung sowohl Grafiken einbeziehen als auch auf Literatur
von Autoren unterschiedlicher staatlicher Herkunft verweisen.
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