Das Freizeitsystem der BRD am Beispiel von Gerhard Schulzes Erlebnisgesellschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
601 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638228770
(1) Was ist Freizeit?
(2) Welches System bzw. welche Strukturen von Freizeitbeschäftigungsformen finden sich in der Bevölkerung der BRD?
So einfach und geläufig der Begriff der Freizeit auf den ersten Blick erscheint, so schwierig erweist sich eine Begriffsbestimmung bei einer genaueren Untersuchung der verschiedenen Bedeutungsdimensionen. Fragt man Menschen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen nach ihrer Definition von Freizeit, erhält man viele unterschiedliche Antworten. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Autofahrens oder Kochens, zwei Beschäftigungen, die von vielen Menschen als nötiges Übel, von anderen wiederum als reines Vergnügen wahrgenommen werden.
Zur Beantwortung der zweiten Forschungsfrage eignet sich das Modell der Erlebnisgesellschaft nach Gerhard Schulze. Schulze behandelt in seinem Buch "Die Erlebnisgesellschaft" den Wandel der Knappheitsgesellschaft der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zur Mitte der 80er Jahre und die damit verbundenen Auswirkungen auf Klassen- oder Schichttheorien der Soziologie. Er kommt zu dem Schluss, dass die (west)deutsche Gesellschaft der 80er Jahre am besten als "Erlebnisgesellschaft" beschrieben werden kann. Dieses soziologische Gesellschaftskonzept soll hier dargestellt werden.
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