Gottlose Menschenfresser oder gute Wilde - Das Indiobild in den Amerikaberichten des 15. und 16. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.10.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
5296 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640454419
In der Arbeit wird ein Vergleich zwischen 6 deutschsprachigen Amerikaberichten des 15. und 16. Jh.s in Bezug auf die Beschreibungen der Indios angestellt. Es wird herausgearbeitet, inwieweit die Verfasser wirklich Erlebtes oder nur Vorstellungen und Erwartungen verarbeitet haben, oder inwieweit sie sich gegenseitig beeinflusst haben. Es wird also nachgezeichnet, wie die Schwierigkeiten, die neuen Lebensformen zu verstehen bzw. neutral zur Kenntnis zu nehmen, dazu führten, dass in den Berichten die Erfahrungen in der Fremde mit der eigenen Lebenspraxis und den daraus resultierenden Parametern des Denkens in Übereinstimmung gebracht wurden. Dazu wird zunächst kurz erläutert, wie das damals herrschende Weltbild die Wahrnehmung des Fremden in der Neuen Welt beeinflusst hat. Im folgenden werden die verschiedenen Indiobeschreibungen untersucht. In einem letzten Schritt wird eruiert, ob die Berichte intertextuell orientiert bzw. von dem herrschenden Weltbild geprägt sind, oder ob sie das Erlebte objektiviert darstellen. Die Frage, die am Ende zu beantworten sein wird, lautet also: Gab es zur damaligen Zeit ein stereotypes Indiobild? Und wenn ja, was sind die Ursachen für die stetige Verwendung dieses Bildes?
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