Verlorengegangene Ethik? Betrug und Fälschung in der Wissenschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.01.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
657 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638588423
Der »Paukenschlag« folgt nur ein knappes Jahr nach der Stammzell-Publikation: Roh Sung Il, ein Mitautor des in »Science« veröffentlichten Forschungsberichtes, teilt der Öffentlichkeit mit, dass neun der elf publizierten Stammlinien erfunden sind und löst damit einen der größten wissenschaftlichen Fälschungsskandale unserer Zeit aus. In der Folgezeit bricht Hwangs Klon-Imperium in sich zusammen: Eine umgehend gebildete Expertenkommission bestätigt Ende 2005, dass Hwang in erheblichem Umfange gefälscht hat.
Neben dem ruinierten Ruf der koreanischen Wissenschaft und dem Schaden für die internationale Stammzellforschung ergeben sich aus diesem Fall auch weitreichende Fragen an das allgemeine System der Wissenschaft. Vielerorts spricht man von einer »verloren gegangenen Wissenschaftsethik«. Wie war es Hwang möglich, seine gefälschten Forschungsergebnisse in renommierten Fachzeitschriften wie »Nature« und »Science« zu publizieren? Wie und warum kommt es überhaupt zu Betrug und Fälschung in der Wissenschaft? Welche Möglichkeiten haben Betroffene und Institutionen, zu reagieren oder Fehlverhalten von vornherein auszuschließen?
Schlüsselwörter: Betrug, Fälschung, Plagiat, Pseudowissenschaft, Parawissenschaft, Wissenschaftsethik, Forschungsgelder, Publish or Perish, Zitations-Kartelle, Peer Review, Whistle Blowers, Wissenschaftskriminalität, Ehrenkodex, DFG, NSF, NIH, ORI, DMRC, DCSD
Marcel Bohnert ist Offizier und Doktorand an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
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