Poppers "trial and error" - Ein Dogma der Sozialwissenschaften?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
147 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638020206
In der Annahme Poppers, dass "(m)it jedem Schritt, den wir vorwärts machen, [...] in Wahrheit alles unsicher und im Schwanken begriffen ist" , leitet dieser seine Sicht der Probleme und Problemlösungen ein. Der Ursprung eines jeden Problems in den Natur- aber auch Sozialwissenschaften sei der "Beginn des Wissens" (ebd.).
Somit beginnt "Die Erkenntnis [...] mit Problemen. Kein Wissen ohne Probleme - aber auch kein Problem ohne Wissen" (ebd. S.104). Erst wenn unsere Beobachtungen unerwartete Ergebnisse liefern, die unseren Theorien und dem zugrunde liegenden Wissen widersprechen, beginnt der Ausgangspunkt wissenschaftlicher Arbeit. "Und was dann zum Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Arbeit wird, ist nicht so sehr die Beobachtung als solche, sondern die Beobachtung in ihrer eigentümlichen Bedeutung [...], die problemerzeugende Beobachtung"(ebd. S.105).
Somit stellt Karl R. Popper in seiner sechsten These (Hauptthese) fest: "Die Methode der Sozialwissenschaft, wie auch die der Naturwissenschaft, besteht darin, Lösungsversuche für ihre Probleme, von denen sie ausgeht, auszuprobieren" (ebd. S.105).
Diese sechste Hauptthese bildet den Leitfaden dieses Essays.
In diesem wird dargestellt, inwieweit die Sichtweise Karl R. Popper von der Arbeit der Wissenschaften seine Berechtigung gefunden hat.
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