Zur Bedeutung und Einfluss der jüdischen Bevölkerung auf den deutschen Fußball zwischen der Jahrhundertwende und 1938
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.11.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
241 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640215621
( Fußball unterm Hakenkreuz , 2005) im Auftrage des DFB aufgearbeitet und dokumentiert
worden. Der Umgang mit jüdischen Fußballern in Deutschland spielt dabei
keine unerhebliche Rolle. Die Juden waren, ebenso wie die anderen Konfessionen,
natürlich auch im Sport zu finden und nach Hitlers Machtergreifung die größten Leidtragenden.
In den ersten Jahren des 3. Reiches wurden sie systematisch aus den
nicht-jüdischen Vereinen verdrängt und viele suchten Zuflucht in jüdischen Vereinen
wie der Makkabibewegung oder dem Schild. Im Jahre 1938 wurden diese Vereine
aufgelöst und den Juden somit jegliche Möglichkeit unter Vereinsbedingungen Sport
zu treiben genommen. Nicht nur jüdische Sportvereine hatten mit Problemen zu kämpfen. Probleme bekamen
auch Vereine mit einem jüdischen Umfeld. Als Beispiel sei hier der FC Bayern
München angeführt, der lange Jahre unter der Führung von Kurt Landauer2 stand.
Landauer war Sohn eines jüdischen Kaufmanns. Während der NS-Zeit mussten die
Bayern um ihre Existenz kämpfen und wurden von der Stadtverwaltung München in
vielen Sportfragen zugunsten des 1860 München benachteiligt (Schulze-Marmeling
S. 70 ff.). Juden fanden sich nicht nur in Führungspositionen. Der Gründer der Sportzeitschrift
Kicker war Jude (Schulze-Marmeling S. 82.) und unter den ersten deutschen Nationalspielern
fanden sich ebenfalls Juden.
Der Autor stellt sich nun folgende Frage: Hatte die jüdische Bevölkerung einen bedeutenden
Einfluss auf die Entwicklung des Fußballs zwischen der Jahrhundertwende
und dem Jahr 1938?
Damit dies beantwortet werden kann, muss der Frage nachgegangen werden welche
gesellschaftliche Stellung die Juden in dieser Zeit innehatten und wie sich diese veränderte.
Des Weiteren ist es notwendig die Frage zu beantworten, wie diese Juden
in Deutschland im Sport eingebunden waren. Abschließend wird die Frage nach dem
jüdischen Sport in Deutschland und nach dem Ende des 3. Reiches gestellt.
Zu Beginn der Arbeit wird ein Blick auf die gesellschaftliche Stellung der Juden in
Deutschland zwischen 1900 und 1938 geworfen. Anschließend werden die jüdischen
Sportstrukturen und die Einbindung der Juden in nicht-jüdischen Vereinen betrachtet
und auf den Fußball bezogen. Zum Ende der Arbeit wird ein Überblick über den jüdischen
Sport in Deutschland skizziert und kurz dargestellt wie er sich seit dem 3.
Reich entwickelt hat.
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