Die Verführung der Erinyen Eine Untersuchung der Eumeniden des Aischylos und ihrem mythologischen Ursprung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.07.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
232 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638524568
Im ersten Abschnitt wird die entstehungsgeschichtliche Rolle der Erinyen im Rahmen der mythologischen "Genesis" und besonders unter dem Gesichtspunkt der von Zeus konzipierten "neuen Weltordnung" anhand Hesiods Theogonie dargestellt. Diese Weltordnung soll die Überleitung zum "Hier und Jetzt" der Rachegöttinnen, zum Zeitpunkt der Niederschrift der Tragödie herstellen. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit den objektiven Merkmalen, dem äußeren Erscheinungsbild und den Assoziationen, die mit den Erinyen verknüpft sind. Dies geschieht zum besseren Verständnisses ihres gesellschaftlichen Images, welches die Grundlage der im vierten Abschnitt behandelten Notwendigkeit ihrer Verwandlung darstellt. Dort ist ein wichtiger Untersuchungspunkt, wer im Zuge der Gerichtsverhandlung um Orestes die Gewinner und wer die Verlierer sind und ob im Verlauf dieser Verhandlung tatsächlich eine Verwandlung, eine Überzeugung oder vielmehr eine Verführung der Erinyen stattfindet.
Anders als Aischylos haben sich dessen Nachfolger Sophokles und Euripides der Blutschuld des Orestes literarisch angenommen. Welche Rolle bei ihnen die Erinyen spielen, steht im Mittelpunkt des vierten Abschnitts, welcher wiederum dazu gedacht, die Beweggründe Aischylos' herzuleiten und seine Tragödie in einem Lobgesang auf seine Vaterstadt Athen gipfeln zu lassen, denen sich der letzte Punkt der Betrachtung widmen wird.
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