"Vergangenheitsbewältigung" in der Bundesrepublik Deutschland Anmerkungen zur Begriffsbestimmung und zum Historikerstreit
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
344 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638800525
Dazu versucht sich der Autor zunächst dem Begriff der "Vergangenheitsbewältigung" zu nähern, diesen in seiner Entstehung historisch einzuordnen, auf seine definitorische Brauchbarkeit zu überprüfen. Alternative Begriffsvorschläge werden am Rande thematisiert und der Grund für ihre Nichtdurchsetzung sowohl in der Fach- als auch der Populärwissenschaft oder Publizistik aufgezeigt. Der Aspekt der "Historisierung" der Verbrechen der Nationalsozialisten, von geschichtlichen Zusammenhängen insgesamt, wird ebenfalls erörtert und auf seine Sinnhaftigkeit untersucht.
Im Anschluss widmet sich der Verfasser einer der vielen Kontroversen um die Bewertung des Ausmaßes der Verbrechen des Nationalsozialismus - dem "Historikerstreit". Er verdeutlicht, dass sich die Art und Weise des Umgangs mit der deutschen Vergangenheit im Lauf der Geschichte der Nachkriegszeit veränderte, nicht zuletzt durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse, deren Interpretation oder der Neuinterpretation älterer Befunde.
Es gilt des weiteren zu klären, wer zum einen die Akteure und was zum anderen deren Motive im Streit (nicht nur) der Historiker waren bzw. wie diese artikuliert wurden. Abschließend steht noch die Frage aus, was von den Debatten um die "Vergangenheit, die nicht vergehen will" für die Zukunft bleibt.
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