Lerntheoretischer und verhaltenstherapeutischer Ansatz des Stotterns
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
146 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640292769
Muskeln, die nicht allen Menschen immer gelingt. Eine sehr bekannte Störung des Sprechens
ist das Stottern.
Unter Stottern nach den ICD 10 Richtlinien wird ein Sprechen verstanden, dass "durch
häufige Wiederholungen oder Dehnungen von Lauten, Silben oder Wörtern, oder durch
häufiges Zögern und Innehalten, den rhythmischen Sprechfluss unterbricht. Es soll als
Störung nur klassifiziert werden, wenn die Sprechflüssigkeit deutlich beeinträchtigt ist."
Für GANTER basiert Stottern auf einer genetischen Veranlagung und ist aus der medizinischklinischen
Sicht das Symptom einer Funktionsstörung der sprechsprachlichen Organe. Seiner
Meinung nach liegt die primäre Ursache im pysiologischen Bereich. Die hörbare
Stottersymptomatik ist nach Ganter zufolge das Ergebnis einer erlernten negativen
Einstellung zum Stottern.
Stottern ist PRÜSS zufolge ein Syndrom mit einer sprechbezogenene, kommunikativen,
emotional-kognitiven und sozialen Problematik. Nach PRÜSS gibt es eindeutige Hinweise auf
dispositionelle neurophysiologische Faktoren als Bedingungshintergrund des Stotterns.
In FRIEDRICH/BIEGENZAHN/ZOROWKA (2005) ist das "Stottersyndrom eine
zwischenmenschliche Kommunikationsstörung mit Unterbrechungen des Redeflusses, die
plötzlich, unabhängig vom Willen des Sprechers, abhängig von Situationen und in sehr
wechselnder Stärke auftritt."
[...]
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