King Kong, das Geheimschwein - Ein Unterrichtsentwurf Entwurf einer Unterrichtsreihe mit anschließender Feinplanung einer Unterrichtssequenz zu dem Erstlesebuch "King Kong, das Geheimschwein" von Kirsten Boie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
507 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640334766
"Die wichtigste Erkenntnis lautet, dass die Zukunftsaussichten einer Person auf dem
Arbeitsmarkt über den Bildungsabschluss hinaus auch durch das Niveau der Lesekompetenz
bestimmt werden" (Kirsch, 2002, S. 178).
Dieses herangezogene Zitat verdeutlicht, welche Bedeutung die Lesekompetenz als
Grundkompetenz für die Partizipation an der heutigen dynamischen Gesellschafft hat.
Die PISA Studie aus dem Jahr 2000 konstatiert, dass deutsche Schüler, im Vergleich zu
Schülern anderer OECD Mitgliedsstaaten, hinsichtlich ihrer Lesekompetenz unter dem
Mittelwert liegen (vgl. Kirsch, 2002, S. 188). Diese Ergebnisse werden von der IGLU
Studie 2006 bestätigt (vgl. Bos, 2007, S. 117). Ziel dieser Hausarbeit ist es nicht, die
Hintergründe dieser Ergebnisse zu beleuchten, sondern den Stellenwert eines Erstlesebuches
mit Hilfe einer Analyse und einer Unterrichtsgestaltung herauszuarbeiten.
Im Fokus dieser Hausarbeit steht das Erstlesebuch "King Kong, das Geheimschwein"
von Kirsten Boie. Es erscheint in der Reihe "Sonne, Mond und Sterne" und wird in
Hamburg vom Friedrich Oetinger Verlag herausgegeben. In den ersten Schuljahren können grundlegende Erfahrungen und Kenntnisse im Umgang
mit Literatur vermittelt werden, die über die unmittelbare literarische Lernerfahrung
hinaus eine Ressource für den späteren Literaturunterricht darstellen (vgl. Waldt,
2003, S. 103). Aufgrund dessen ist das Genre der Erstlesebücher eine Verbindungseinheit
zwischen Bilderbüchern und Kinderbüchern. Dieses Genre zielt darauf ab, den Leser
auf das Lesen ohne Lesehilfen, wie beispielsweise einfacher Wortschatz, Illustrationen
oder großer Druck vorzubereiten. Erstlesebücher streben allerdings ebenfalls an, die
Aufmerksamkeit des Lesers zu fordern (vgl. Borromäus, 2008, S. 4). Schließlich geht es
darum, einen Balanceakt zwischen Unter- und Überforderung des Lesers herzustellen,
um seine Lesemotivation auf möglichst hohem Niveau zu stabilisieren. [...]
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