Genie und Wahnsinn am Beispiel von 'A Beatutiful Mind'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.02.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
287 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640832507
Genie-Gedanke entspringt nicht nur einem Sprichwort, sondern ist ein Topos, der sich über
die ganze Literaturgeschichte der Neuzeit erstreckt. Genies wie Mozart oder Goethe sind
jedem bekannt, doch dass sie zu Lebzeiten nicht nur durch ihre Werke auffielen, sondern
auch durch ihr bizarres Verhalten, ist eher unbekannt. Forschern zu Folge sind psychische
Störungen immer eine Nebenwirkung außerordentlicher Kreativität. Ähnlich erging es
auch dem genialen Mathematiker John Forbes Nash. Durch das Lösen komplizierter Probleme
und seiner Neuentwicklung der Spieltheorie erreichte er Großes. Dennoch erkrankte
er an paranoider Schizophrenie und hatte Wahnvorstellungen. Angeregt durch den Film "A
Beautiful Mind" von Ron Howard und auch der ihm zu Grunde liegenden Biografie "Genie
und Wahnsinn - Das Leben des genialen Mathematiker John Nash" von Silvia Nasar
möchte ich mich im Folgenden näher mit dem Phänomen des Genies und Wahnsinns anhand
dieses Films im Vergleich mit dem Buch beschäftigen. Der Film hat mich nach dem
ersten Schauen schon außerhalb des Filmseminars zutiefst beeindruckt, wie Nash seine
Krankheit durch seine eigene Genialität schlussendlich überwindet und wie ergreifend
Russell Crowe spielt. Ich war aber auch nach dem Lesen der Biografie ehrlich überrascht,
wie anders eigentlich das Leben John Nashs dargestellt wurde und was die Macher des
Films alles zu Gunsten der Länge des Films weggelassen hatten. Deshalb habe ich mich
auch für dieses Thema entschieden.
Wie stellt der Film Nash als Genie dar und wie seinen Wahnsinn? War dies auch in seinem
realen Leben so? Es gibt ja einige Filme, die irgendwelche Forscher und Professoren in irgendwelche
Forscherschubladen stecken, wie z. B. den Mahner mit dem Satz: "Ich habe
Sie ja gewarnt" oder den Reuigen mit dem Satz " Oh mein Gott, was habe ich getan?" 1
Bei John Nash in "A Beautiful Mind" ist dies allerdings anders, wie folgende These zeigt:
"Der an Schizophrenie leidende Nash wird nicht als verrückter Professor denunziert, sondern
mit größter Empathie und Hollywood eigenem Pathos als Held inszeniert."2
Deshalb will ich auf Grundlagen der Forschung zu diesem Thema herausfinden, wie Nash
als Genie und Wahnsinniger im Film gezeigt wird.
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