Verlagslandschaft und Buchhandel im 18. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.08.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
247 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656265351
Grundsätzlich ist die Dominanz der Sekundär- bzw. Printmedien von 1500 bis etwa 1900 unübersehbar, allerdings waren Druckmedien zunächst Individual- bzw. Kleingruppen- und erst später Massenmedien in regionalen und nationalen Teilöffentlichkeiten. Das 18. Jahrhundert gilt daher als Blüte- und Hochzeit der Druckmedien und als Zeitalter der Herrschaft des Geistes über den Körper. Ein weiteres Kennzeichen dieser Epoche ist die ökonomische und juristische Ausdifferenzierung der Buchbranche und die Entstehung eines neuen literarischen Marktes, der die alten oralen Medien ergänzte und diese zunehmend in Abhängigkeit stellte. Es entstanden Bibliotheken, Büchereien, Lesegesellschaften und andere wichtige Institutionen bei der Herausbildung einer ersten umfassenden bürgerlichen Öffentlichkeit, die aufgrund des Anwachsens der Bevölkerung einen wesentlichen Schub für medienkulturelle Neuerungen mit sich brachte. Hervorzuheben ist hier der Brief als Medium privater Kommunikation. Besondere Bedeutung hat ebenfalls die Multimedialität des Verlages, der neben Büchern, Kalendern, Taschenbüchern und Zeitschriften, auch das Medium Zeitung umschloss.
Im Gegensatz zum Autorenwesen sind Verlagswesen und Buchhandel weniger gut erforscht und daher liegen vielen in dieser Arbeit erwähnten Zahlenbeispielen nur Schätzungen zugrunde. So vermutet man, dass im 18. Jahrhundert insgesamt ca. 175.000 Titel in Deutschland verlegt wurden, was fast doppelt so viele Bücher wie im Jahrhundert zuvor sind. Natürlich muss man bei derartigen Betrachtungen entsprechende Ursachen anführen, so wurde die blühende Buchkultur des 17. Jahrhunderts durch den Dreißigjährigen Krieg tiefgreifend geschädigt, wodurch Deutschland weit hinter das Entwicklungsniveau von England und Frankreich fiel und erheblichen Nachholbedarf hatte.
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