Die Staatsschuldenkrise als Vertrauenskrise? Eine vergleichende Untersuchung der Sozialkapitalentwicklung im Verlauf der Staatsschuldenkrise anhand ausgewählter Eurostaaten
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
70 (Printausgabe)
Dateigröße
1134 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656125877
Trotz dieser Uneinheitlichkeit in der direkten Krisenbetroffenheit scheint sich die europäische Bevölkerung wenigstens in einem Punkt einig zu sein: Die Schuld für den anhaltenden Krisenzustand schreibt sie der Politik zu - zumindest wenn man zahlreichen Beiträgen in der öffentlichen Diskussion glauben darf. Doch ist dem tatsächlich so? Lässt sich im Verlauf der verschiedenen Krisen seit 2007 ein länderübergreifender Rückgang des Vertrauens der Bevölkerung in die politischen Institutionen feststellen? Und wenn ja, welche Rückwirkungen hat dies in die betroffenen Gesellschaften hinein? Unterscheiden sich diese Rückwirkungen vielleicht sogar je nach Art und Weise der Betroffenheit einer Gesellschaft von der Krise?
Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Bachelorarbeit. Sie orientiert sich dabei an der Sozialkapitaltheorie des Amerikaners Robert Putnam. Danach besteht zwischen dem Vertrauen, das ein politisches System innerhalb der eigenen Bevölkerung genießt, und dem Sozialkapital, das innerhalb der Gesellschaft vorhanden ist, ein kausaler Zusammenhang. Sozialkapital wird nach Putnam insbesondere in sozialen Netzwerken produziert und sorgt für die Entstehung generalisierten Vertrauens, welches sich wiederum auf das politische System überträgt. Putnam geht hier von einem kausalen Zusammenhang aus.
Sollte nun jedoch der anhaltende ökonomische Krisenzustand tatsächlich (also empirisch messbar) mit einer Krise des Vertrauens in das politische System einhergehen, stellt sich die Frage, ob mit der Krise Vertrauens in das politische System auch ein Rückgang des Sozialkapitals verbunden ist. Sollte Putnams These des durch Sozialkapital produzierten generalisierten Vertrauens zutreffen, müsste ein solcher Zusammenhang bestehen. Konkret müsste sich also die Zahl der sozialen Netzwerke, der Freundschaften und der Stellenwert der Familie innerhalb der betroffenen Gesellschaften verändern. Dies zu überprüfen ist zentrale Aufgabe der vorliegenden Arbeit.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice