Wir werden Textdetektive Erprobung und Anwendung von Lesestrategien zur Förderung der Lesekompetenz eines dritten Schuljahres
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
50 (Printausgabe)
Dateigröße
1810 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656248279
1.1 Explikation und Bedeutung des Themas
"Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten". (Aldous Huxley)
Dieses Zitat verdeutlicht, dass die Fähigkeit Texte zu verstehen, eine Schlüsselqualifikation darstellt; Lesekompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und für die Teilhabe an vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Denn, wenn es Kindern gelingt, kompetent zu lesen, sind sie zum selbstständigen und kontinuierlichen Lernen fähig. Dieser Lernerfolg ist wiederum eine wesentliche Grundlage des Lebenserfolges.
Allerdings sind bei den durchgeführten PISA - und IGLU - Studien sowie den VERA - Vergleichsarbeiten, erhebliche Mängel im Leseverstehen deutscher Schülerinnen und Schüler festgestellt worden.
Seit der erstmaligen Durchführung der PISA-Studie 2000 haben die Ergebnisse zu einer öffentlichen und fachdidaktischen Diskussion zur Verbesserung der Lesekompetenz geführt, die bis heute gegenwärtig ist. Als wesentliche Erkenntnis hat sich dabei folgende Tatsache herausgestellt: "Lesestrategien leisten einen entscheidenden eigenständigen Beitrag zur Erklärung der Unterschiede in der Lesekompetenz." Die Bildungspolitik und die Autoren von Pisa haben daher die Vermittlung von Lesestrategien als eine zentrale Konsequenz zur Förderung der Lesekompetenz abgeleitet.
Jedoch wird diese Forderung im schulischen Unterricht kaum umgesetzt: "Nur etwa zwei Prozent der Instruktionszeit des Unterrichts wird auf den strategischen Umgang mit Texten verwendet." Die Gründe dafür sind vielfältig: Oft wissen Lehrende nicht, wie sie Lesestrategien entsprechend vermitteln sollen, denn in der Lehrerausbildung gehört die Didaktik und Methodik des Lesens nicht zu den Standardangeboten der Universitäten. Außerdem steht die Förderung der Lesemotivation eher im Mittelpunkt des Interesses. Maßnahmen, wie z.B. das Vorlesen oder die Einrichtung einer Leseecke werden von den Lehrkräften bevorzugt umgesetzt. Dies mag damit zusammenhängen, dass ein strukturiertes strategisches Lesen mit Anstrengung und einer zunächst konkreten Vermittlung verbunden ist, die vielerorts verpönt war und immer noch ist. Darüber hinaus sind die in den letzten Jahren vermehrt auf dem Markt erschienenen Lesestrategietrainingsprogramme oft nur isoliert und nicht fächerübergreifend einzusetzen.
Während meiner bisherigen Ausbildungszeit als Referendarin...
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