Ursachen des Wandels der christlich-islamischen Beziehungen zu Lebzeiten des Propheten Mohammed
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
322 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640297597
Lebzeiten des Propheten Mohammed (ca.570-632 n. Chr.) und der Forschung nach deren
Ursachen. Da sich die Geschichte des Islam zu Lebzeiten von
Mohammed an seinen Offenbarungen und Handlungsweisen orientiert, könnte es im Titel
auch heißen "Ursachen des Wandels der Beziehungen zwischen Mohammed und dem Christentum
zu seinen Lebzeiten". Trotzdem sich diese Arbeit chronologisch nach den Etappen in
Mohammeds Leben ausrichtet und vor allem nach den Ursachen im Wandel seines Verhältnisses
zum Christentum sucht, legt die Handlungsweise und Gesetzgebung des Propheten
Mohammed den Grundstein für die christlich-islamischen Beziehungen allgemein. Dies sollte
auch im Titel zum Ausdruck kommen. Mit Hilfe einer chronologischen Darstellung der Entwicklung
der christlich-islamischen Kontakte in Etappen wird der Phasenverlauf von einem
friedlich-toleranten Neben- und Miteinander beider Religionsgemeinschaften hin zu dem
feindseligen Klima gezeigt, deren Ausläufer das Verhältnis auch heute noch prägen.
Um die Ursachen des Wandels ergründen zu können, kommt man nicht umhin, den Wandel
selbst zu beschreiben. Das zweite Kapitel beginnt daher in der vorislamischen Zeit und beschäftigt
sich mit der Klärung der religiösen Umgebung in die
Mohammed hinein geboren wurde und die ihn zweifellos in seinen späteren Überzeugungen
beeinflusst hat. Es beschreibt die Voraussetzungen und Bedingungen unter denen sich die
christlich-islamischen Beziehungen entwickelten.
Mit der Entwicklung von Mohammeds Geburt bis zur hira und der Auswanderung der muslimischen
Gemeinde aus Mekka nach Medina, beschreibt das dritte Kapitel den Höhepunkt
der friedlich-wohlmeinenden Beziehungen zu Christen. Danach werden die beiden letzten Etappen der schlechter werdenden christlich-islamischen Beziehungen dargestellt (Kapitel 4).
Erst ab diesem Zeitpunkt vollzog sich der Wandel dessen Ursachen diese Arbeit untersuchen
möchte. Durch die Themenwahl der islamischen Frühgeschichte ergibt sich, was die wissenschaftliche
Quellenlage betrifft, eine entscheidende Schwierigkeit. Die Überlieferung von Mohammeds
Biografie (sira) und seines Umfeldes muss mangels materieller Zeugnisse und arabischer Inschriften
trotz wissenschaftlicher Skrupel aus literarischen Quellen entnommen werden die
Jahrzehnte und Jahrhunderte nach dem historischen Geschehen von gläubigen Muslimen in
arabischer Sprache festgehalten oder überarbeitet worden sind.[...]
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