Welche Gründe führten zu den Atomwaffenprogrammen von Indien und Pakistan?
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.03.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
288 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638477048
Indien und Pakistan erlangten ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone im Jahr 1947, und genau solange besteht nun schon der Konflikt zwischen den beiden Republiken. Internationale Bedeutung errang dieser Konflikt jedoch erst im Mai 1998, als nämlich beide Staaten ihre Nuklearisierung verkündeten und diese Veröffentlichung durch mehrere "friedliche" Atomwaffentests beider Seiten bestätigt wurde.
Den pakistanischen Atomtests folgte im Jahr 1999 ein Militärputsch, der General Pervez Musharraf als Regierungsoberhaupt einsetzte. Durch diese Geschehnisse wurde die politische Stabilität in Südasien grundlegend verändert. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton bezeichnete Südasien im März 2000 kurz vor seinem Besuch auf dem Subkontinent als "the most dangerous place in the world right now".
Obwohl es aktuell etwas ruhiger um diese Region geworden ist, stellt der nach wie vor herrschende Streit um das Kashmir Gebiet immer noch ein hohes Konfliktpotential dar. Unter dem Gesichtspunkt, dass beide Staaten über atomare Waffen verfügen, kann dieser Konflikt weltweite Auswirkungen haben.
Diese Arbeit soll nun aufzeigen, welche Motivation es für Indien und Pakistan gab, kostenintensive Atomprogramme in die Wege zu leiten und trotz allgemeiner internationaler Missbilligung und ohne Unterzeichnung des Nonproliferation Treaty (NPT) und des Comprehensive Test Ban Treaty (CTBT) die Atomtests von 1998 durchzuführen. Die Aufdeckung dieser Hintergründe soll anhand des Modellkatalogs von Scott D. Sagan geschehen. Sagan stellt neben dem geläufigsten, dem Sicherheitsmodell, noch zwei weitere Modelle vor, nämlich das Domestic Policies Model oder auch Bürokratiemodell, sowie das Normenmodell. Mit deren Hilfe soll untersucht werden, ob das Streben nach Nuklearwaffen wirklich allein durch ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis erklärt werden kann bzw. welche anderen Aspekte hierbei eine Rolle spielen können.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice