"Und wozu Dichter in dürftiger Zeit" Die "epiphanische Kunst" der Moderne zwischen Zeitdiagnose und Identitätstherapie
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
337 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656030843
Diese knappe Darstellung der poetisch-poetologischen Haltung Hölderlins mag genügen um, den kulturgeschichtlichen Horizont der hier untersuchten Fragestellung zu eröffnen. Auf dem Höhepunkt der Aufklärung, dem Sieg des wissenschaftlichen Geistes über ein theistisches Weltverhältnis, tritt demselben ein "schöner Geist" kämpferisch entgegen und rechnet mit der "allberechnenden" instrumentellen Vernunft ab. Hölderlin steht am Anfang dieser romantischen Gegenbewegung, die ein aufklärungskritisches und dennoch philosophisch fundiertes poetisch-religiöses Natur- und Menschenbild entwirft.
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