Arbeitsbewertung nach dem Verfahren ABAKABA Ein Konzept zur Verbesserung der Lohngerechtigkeit im deutschen Dienstleistungssektor der Pflege?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
383 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656066705
Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik stellt eine arbeits-organisatorische Herausforderung dar. Bei der Entwicklung von Lösungsansätzen ist zu beachten, dass eine Betrachtungsweise, wie sie bei Tätigkeiten der sächlichen Dienstleistungen und der Fertigung angewandt wird, für personenbezogene Dienstleistungen unzureichend ist. Dies lässt sich unter anderem dadurch begründen, dass der Arbeitsbereich der Pflege, besondere Aspekte aufweist. Auf diese wird im zweiten Kapitel, welches das Konzept der Interaktions-arbeit im Kontext der Pflege vorstellt, näher eingegangen.
Zudem werden derzeit psychosoziale Leistungen, die Pflegekräfte im hohen Ausmaß leisten, bei der Diskussion um Rationalisierung und Rationierung von Dienstleistungen des Gesundheitssektors nicht beachtet. Auch auf die Vergütung wirkt sich das Erbringen psychosozialer Leistungen kaum aus. Aufgrund der genannten Problematiken beschäftigt sich die vorliegende Ausarbeitung mit der Frage, ob die analytische Arbeitsbewertung nach Katz und Baitsch (ABAKABA), deren Anwendung auf eine "Verbesserung der "Lohngerechtigkeit"" abzielt, diesem Anspruch auch im Bereich der Pflege gerecht werden kann. Hierbei liegt der Fokus auf den Berufsgruppen der Alten- und Krankenpflege im deutschen Dienstleistungssektor. Daher wird im dritten Kapitel unter anderem die Ist-Situation der Arbeitsbewertung von Pflegeberu-fen betrachtet. Anschließend wird das Konzept ABAKABA im vierten Kapitel vorgestellt, wobei auch Unterschiede zu anderen Funktions-bewertungsverfahren und die Erfüllung rechtli-cher Normen dargelegt werden. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit dem Einsatz von ABAKABA im Tätigkeitsbereich der Pflege. Hierbei rückt ein Vergleichsprojekt in den Fokus der Betrachtung.
Im abschließenden Fazit wird die Frage beantwortet, ob das Verfahren nach Katz und Baitsch eine gerechte Arbeitsbewertung von Pflegepersonal ermöglicht.
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