Literaturwissenschaftliches Argumentieren - Interpretationsanalysen zu Gerhart Hauptmanns 'Bahnwärter Thiel'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.05.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
320 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640622474
Im folgenden Kapitel geht es primär um eine theoretische Herangehensweise an das Thema ,Literaturwissenschaftliches Argumentieren'. Zum einen mithilfe verschiedener Enzyklopädien wie dem Metzler-Lexikon, dem Brockhaus und dem ,Dictionary of literary terms' von Harry Shaw. Zum anderen sollen mithilfe von Forschungsarbeiten von Uwe Japp, Eike von Savigny, Ansgar Nünning, Otto F. Best sowie Walther Kindt und Siegfried J. Schmidt drei Fragen geklärt werden:
1. Was ist unter den Begriffen Interpretation, Analyse, Argument, Beispiel, Beleg und These konkret zu verstehen?
2. Welche methodischen Probleme können beim literaturwissenschaftlichen Argumentieren auftreten?
3. Woran kann man erkennen, dass eine Interpretation wissenschaftlich ist?
Uwe Japp nimmt dabei vorrangig Bezug auf die Rolle von Beispielen und Argumenten innerhalb einer Interpretation. Des Weiteren deckt er die Beziehung von Argumenten untereinander und diese zwischen Argumenten und Beispielen auf. Eike von Savigny wählt hingegen den Ansatz einer Klassifikation von Argumenten, die es ermöglicht Argumente einer Interpretation in ein bestimmtes Raster zu bringen und somit klarer miteinander zu vergleichen. Diese Vorgehensweise macht es möglich, einen strukturierten Aufbau der Argumentation zu rekonstruieren.
Walther Kindt und Siegfried J. Schmidt beziehen sich konkret auf die Analyse von Interpretationen. Sie stellen klare Forderungen an Argumentationen und die Wissenschaftlichkeit literaturwissenschaftlicher Interpretationen auf und weisen auf häufig gemachte Fehler im literaturwissenschaftlichen Argumentieren hin.
Im darauf folgenden Kapitel wird die besprochene Theorie literaturwissenschaftlichen Argumentierens konkretisiert und am Beispiel von Günther Mahals Interpretation angewendet.
Mithilfe dieser Interpretationsanalyse soll geklärt werden, ob sie sich einer bestimmten literaturwissenschaftlichen Beziehung zwischen Argument und Beispiel bedient.
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