Jean-Francois Marmontel über Madame Geoffrin. Grundlegende Elemente der Salonkultur und die Aufgaben einer Salonniere Grundlegende Elemente der Salonkultur und die Aufgaben einer Salonniere
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.04.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
354 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640592821
Historische Lexika und Untersuchungen heben neben der bürgerlichen Herkunft der Salondame den Umfang ihrer internationalen Beziehungen zu Intellektuellen und Aristokraten hervor. Ältere und jüngere Biographiensammlungen stellen ihren Lebensverlauf zusammen mit denen verschiedener anderer berühmter Salonnièren und deren Rivalitäten untereinander dar. Für einen ersten thematischen Einstieg in das Thema Salonkultur und die Betrachtung des Salons der Madame Geoffrin bleibt in vielen Werken allerdings oft unerwähnt, welche Aspekte die Begriffe Salon und Salonkultur überhaupt mit sich tragen.
Neben der Darstellung des Salons der Madame Geoffrin soll diese Arbeit daher die grundlegenden Elemente der französischen Salonkultur im 18. Jahrhundert und die Aufgaben einer Salonnière am Beispiel von Madame Geoffrin und ihres bureau d'esprit behandeln. Dabei geht es konkret um das Geschehen im Salon selbst und weniger um dessen Bedeutung in Bezug auf seine Außenwirkung.
Über den Salon der Madame Geoffrin und die Salondame selbst lassen sich viele Informationen in den Memoiren Jean-Francois Marmontels finden, welche die Quellengrundlage für diese Untersuchung bilden. Nach einleitenden Erläuterungen zu den Memoiren Marmontels und dessen Person wird zunächst überblicksweise der Begriff Salon in sprachlicher und historischer Hinsicht genauer bestimmt. Anschließend werden in drei folgenden Kapiteln unter den Oberbegriffen Salonnière, Salongäste und Salonkonversation sowohl allgemeine Aspekte zu diesen Themenbereichen behandelt als auch direkte Bezüge zu Madame Geoffrin und ihrem Salon hergestellt. Bei der Verwendung von Sekundärliteratur wurden zu diesen Themen vor allem auf die Arbeiten von Lukoschik und von der Heyden-Rynsch, ferner auch von Clergue und Seibert zurückgegriffen.
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