Schütz meets Hunfeld - Über den Umgang mit dem Fremden
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
223 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638027311
"In seiner Auffälligkeit wird der Fremde als nicht zugehörig wahrgenommen; er ist deutliches Signal der Distanz zur Normalität einer Gesellschaft (...). Seine abweichende Kleidung, Gestik und Sprache setzen ihn vom gewohnten Erscheinungsbild ab und erregen damit Aufmerksamkeit. Der Zwang zur Integration oder Assimilation würde für ihn die Aufgabe des eigenen Besonderen bedeuten."
In ihrem Sprachduktus und Inhalt sich doch so ähnlich könnten die Auffassungen über den Umgang mit dem Fremden und die Konsequenzen für eine dauerhafte Begegnung mit einer ihm fremden Gruppe hinter den beiden oben stehenden Zitaten wohl nicht sein. Sieht ALFRED SCHÜTZ die Assimilation des Fremden an die ihm neue und fremde Gruppe als notwendige und gleichsam selbstverständliche Folge seiner Annäherung(sversuche) an die ihm fremden Kultur- und Zivilisationsmuster an, so müssten HANS HUNFELD bei dieser Vorstellung sprichwörtlich "die Haare zu Berge stehen". Denn HUNFELD geht - anders als viele seiner Kollegen - von einer Normalität des Fremden in der heute globalisierten und enger zusammengerückten Welt aus. Aufgrund dessen können nicht Vernichtung/ Vertreibung, Segregation (als Extremfälle) oder Assimilation/ zwanghafte Integration (als bisher geläufige Normalfälle) die logischen Konsequenzen im Umgang mit dem Fremden sein, sondern vielmehr ein interkultureller Austausch, welcher nach HUNFELD, an bestimmte Bedingungen geknüpft, erlern- und erziehbar ist.
Aufgrund der Zeichenvorgabe kann hier konsequenter Weise nicht das gesamte Konzept des hermeneutischen Fremdsprachenunterrichts HUNFELDS vorgestellt werden ... Daher kann sich an dieser Stelle ganz auf einzelne Teilaspekte konzentriert werden. So soll - insbesondere im Vergleich mit SCHÜTZ - den Fragen nach dem Fremden und dem Umgang mit dem selbigem nachgegangen werden.
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