Das expressionistische Wandlungs- und Verkündigungsdrama am Beispiel von Walter Hasenclevers 'Der Sohn'
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.05.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
626 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656432647
Der von Hasenclever verwendete Begriff der "Menschwerdung" wird von den jungen Expressionisten als Kontrastbegriff zur zeitgenössischen Gesellschaft verstanden. Sie wird als überholt betrachtet und muss überwunden werden, um ein in die Zukunft projiziertes säkularisiertes Paradies auf Erden zu schaffen. Kurt Hiller, der Begründer des Aktivismus, ruft zur politischen Tat auf, um diesen Veränderungs- und Erneuerungsprozess zu verwirklichen. Statt sich resignierend in das vermeintlich Unabänderliche zu fügen, solle der Mensch "nicht indisch-weltabgewandt die Schicksale hinnehmen", sondern "sich promethisch gegen sie auflehnen", Schluss machen "mit der Gewohnheit, Opfer der Abläufe zu sein" und "keine Anstrengung scheuen, Herr der Abläufe zu werden."
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