Kultfilm und Zivilisationskritik Verfall, Untergang und Neubeginn einer Gesellschaft am Beispiel der Mad Max-Trilogie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
54 (Printausgabe)
Dateigröße
1775 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640151578
Bereits der erste Film des australischen Regisseurs George Miller erreichte in vielen Ländern sofort Kultstatus. Nur die US-amerikanischen Verleihe wussten anfangs nicht so genau, wie sie den Film einordnen sollten. Deshalb synchronisierte man ihn kurzerhand mit den Stimmen bekannter amerikanischer Schauspieler. Erst nach dem enormen finanziellen Erfolg seiner Fortsetzung The Road Warrior fand auch der erste Mad Max-Film sein Publikum in den Vereinigten Staaten.
Vor allem der bis dato völlig unbekannte Schauspieler Mel Gibson, welcher für seinen ersten Auftritt in Mad Max nur 15.000 US Dollar Gage bekam, hat diesen drei Filmen vermutlich seine Karriere bis hin zum heutigen Superstarstatus zu verdanken.
Wie kommt es aber, dass eine Low-Budget-Produktion wie Mad Max, deren Produktionskosten sich auf gerade mal 400.000 US Dollar beliefen, ganze 100 Millionen US Dollar Gewinn einspielen konnte? Bis ins Jahr 1998 stand dieses Ergebnis noch im Guinness-Buch der Rekorde als die beste Profitspanne, die ein Film je erzielt hat. Erst zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde Mad Max 1999 von The Blair Witch Project abgelöst.
Bis heute füllen die Homepages der Fans unzählige Seiten des Internets. Das Hauptinteresse gilt hierbei in besonderem Maße den Fahrzeugen, die, wie ich später noch erläutern werde, vor allem in den ersten beiden Mad Max-Filmen eine wichtige Rolle spielen.
Bei meiner nachfolgenden Analyse möchte ich vor allem die soziologischen Aspekte der drei Filme in ihrer Entwicklung näher betrachten und untersuchen, inwiefern der Verfall der Gesellschaft bis hin zur völligen Anarchie und letztendlich die Neuentstehung zum Teil völlig gegensätlicher sozialer und gesellschaftlicher Strukturen sowohl filmästhetisch als auch inhaltlich dargestellt wird. Besonderes Interesse gilt dabei vor allem der quasireligiösen Gemeinschaft in der Raffinerie in The Road Warrior und der auf einem archaischen Rechtssystem aufgebauten Siedlerstadt Bartertown in Mad Max Beyond Thunderdome. Inwiefern diese hypothetischen Kurzcharakteristika meiner Ansicht nach tatsächlich zutreffend sind oder nicht, werde ich in meiner Analyse näher behandeln.
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