'Ja, die arme Effi' - Theodor Fontanes Roman 'Effi Briest' als Vermittler und Auslöser von Emotionen
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.12.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
257 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638869997
Theodor Fontanes Roman "Effi Briest" ist einer der bekanntesten und meist erforschtesten Romane der Literaturwissenschaft. Es stellte sich mir die Frage, warum das so ist. Dabei stieß ich auf zahlreiche Rezensionen zum Werk aus damaliger und heutiger Zeit, die immer wieder einen Ausdruck von Gefühlen spüren ließen. "Ja, die arme Effi!" schrieb Fontane selbst am 2. März 1895, nachdem der letzte Teil des Romans in der Deutschen Rundschau vorabgedruckt war, an den Verleger Hans Hertz.
Bei genauerer Betrachtung der Rezensionen kam es mir so vor, als wecke Fontanes Roman Emotionen jeglicher Art beim Leser. Es ist die Rede von Trauer und Tränen, aber auch von innerem Frieden.
Kann man nun davon ausgehen, dass "Effi Briest" den Leser emotional gefangen nimmt, so wie es Tucholsky beschreibt? Wenn ja, wie erzeugt dieser Roman eine ästhetische Präsenz, die zugleich als messbare Emotion (Trauer, Glück o.ä.) erfahren wird? Und letztlich bleibt die Frage, wie ein literarischer Text auch bei wiederholter Lektüre oder in anderen zeitlichen Kontexten immer wieder die gleichen bzw. ähnliche Erregungszustände stimulieren kann?
Diese Arbeit soll anhand von sprachlichen und motivischen Besonderheiten im Werk darstellen, wie Theodor Fontane es geschafft hat, eine gewisse ästhetische Präsenz zu erschaffen, die beim Leser Emotionen bzw. Stimmungen hervorrufen. Dazu ist es vorab notwendig, den Begriff Emotion zu definieren. Anschließend möchte ich darstellen, welche literarischen Möglichkeiten es zum Auslösen von Emotionen gibt. Dabei beziehe ich mich im Kapitel 4.1. auf Simone Winkos Werk: Kodierte Gefühle. Zu einer Poetik der Emotionen in lyrischen und poetologischen Texten um 1900. Diese Erläuterungen werden dann genutzt, um den Roman "Effi Briest" auf seine ästhetisch-emotionale Präsenz zu untersuchen
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