Jazzdiskurse und Jazz & Poetry in Skandinavien - zwei intermediale Phänomene Untersuchung zum Jazzdiskurs in der schwedischen Literatur und zur Jazz & Poetry des Norwegers Jan Erik Vold
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
382 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640165780
In der heutigen Zeit stößt solch eine Veranstaltung, die zwei einzelne künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbindet, nicht mehr auf Erstaunen oder gar Ablehnung durch die Zuhörer, werden doch die Phänomene intermedialer Bezüge in der Welt der Kultur immer bekannter und alltäglicher: "Daß sich mediale Ausdrucksformen und Gattungen aufeinander zu bewegen, sich mischen, gegenseitig durchdringen und aufeinander Bezug nehmen, ist keineswegs eine neue, wohl aber eine immer offenkundiger und allgegenwärtig zutage tretende Tendenz."
Folglich beschäftigt sich auch die Forschung mit dem Phänomen des Intermedialen, dem so genannten "Drang nach Grenzüberschreitungen, nach gegenseitiger Befruchtung und Hybridisierung der Diskurse." Im Rahmen des Hauptseminarthemas "Nordische Literatur in, neben und zwischen den Medien - Zur Inter- und Transmedialität seit dem Mittelalter" soll die vorliegende Arbeit einen Beitrag zum Verständnis der bimedialen Gattung Jazz & Poetry leisten.
Nach einem Einblick in die Jazzdiskurse der skandinavischen Literaturen und in die ihnen innewohnenden intermedialen Bezüge zwischen Jazz und Lyrik am Beispiel Schwedens wird die Entstehung von Jazz & Poetry thematisiert, worauf eine eingehende Analyse der intermedialen Aspekte dieser Gattung am Beispiel der Jazz & Poetry Jan Erik Volds, des bekanntesten skandinavischen Jazz & Poetry-Schaffenden, und anderer Künstler folgt.
Da die bimediale Kunstform Jazz & Poetry ganz offensichtlich aus den zwei Einzelmedien Jazz und Lyrik besteht, sollen diese Begriffe zunächst kurz definiert und umrissen werden, da dies im weiteren Verlauf der Arbeit als Grundwissen in der Intermedialitätsdiskussion und bei den damit zusammenhängenden Überlegungen zur Affinität zwischen Jazz und Lyrik unabdinglich ist.
Schon in der Definition der beiden Einzelmedien nämlich werden einige Verbindungspunkte augenscheinlich, die zwischen der Musik und der Lyrik existieren und die letztendlich das Entstehen von Jazz & Poetry mit begünstigt oder gar hervorgerufen haben dürften.
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