Kaiser Tiberius und der römische Senat Eine gescheiterte Beziehung
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
201 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656064985
Tiberius war immer darauf bedacht, republikanisch zu wirken. Dem entspricht schon seine angebliche Aussage, dass er als heilbringender und guter Kaiser mit gewaltigen und weitreichenden Vollmachten vom Senat ausgestattet, diesem und den Bürgern diene . Er war nämlich trotz seiner Prinzepsposition ohnehin auf den Senat angewiesen, da dieser die nötigen Verwaltungskräfte besaß, er war mit der Aristokratie und der Republik durch seine claudische Dynastie verbunden und suchte im Senat einen Mitverantwortlichen . Daher handelte Tiberius mit dem Ziel, den Senat zu stärken und eine gute Kooperation zwischen Prinzeps und Senat zu ermöglichen. Ergo gab es viele republikanisch scheinende Maßnahmen unter Tiberius. Die meisten jedoch wurden nicht als solche anerkannt. Vielmehr empfanden die Senatoren diese wohl ähnlich wie die meisten antiken Historiker - als Heuchelei und lehnten Tiberius ab! So stellt sich die Frage, wieso die Beziehung zwischen dem Senat und Tiberius scheiterte, obwohl der Prinzeps sich um ihn aktiv auf verschiedenen Ebenen bemüht hat. Der Antwort soll in dieser Arbeit anhand ausgewählter Beispiele nachgegangen werden. Daraus ergeben sich einige untergeordnete Fragen: Wie konnte es dazu kommen? Woher kommt das Misstrauen des Senats und wie reagiert er? Meinte Tiberius es republikanisch mit dem Senat oder versuchte er ihn scheinrepublikanisch zu instrumentalisieren?
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