Schreiben als Kulturtechnik und dessen didaktische Vermittlung im Fremdsprachenunterricht
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
355 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656288718
Fremdsprachenunterricht mit jungen Erwachsenen anhand des Freien Schreibens zu erläutern.
Daneben wird anhand der Inszenierungsform des Lernkreises eine Unterrichtseinheit
skizziert, die auf das Schreiben unter den neuen Rahmenbedingungen eines vermehrt
handlungsorientierten Unterrichts mit dem Ausgangspunkt der multikulturellen Biographien
von jungen Erwachsenen beruht.
Nicht nur das Schreiben selbst ist bekanntlich ein vielseitiger und komplexer Vorgang,
sondern die Didaktik des Schreibens, also der professionelle Versuch, unter
Unterrichtsbedingungen jungen Erwachsenen Schreiben (in der Fremdsprache) beizubringen,
sie dazu zu animieren und zu motivieren und deren Schreibfertigkeiten zu verbessern und
verschiedene Schreibanlässe zu schaffen, ist ein diffiziles Unterfangen. Insbesondere die
Didaktik des so genannten Freien Schreibens erweist sich hier als schwierig, weil die
Kreativität der Schüler und ein bisher relativ starrer didaktischer Schreiblernablaufplan
miteinander konfligieren können. Deshalb gab es kaum Verfahren "den Schreibprozeß in
seiner Komplexität bisher ganzheitlich zu erfassen". Immer klarer in der Forschung wurde,
dass weniger die Barriere "Fremdsprache" das Hindernis beim Schreiben ist, sondern
vielmehr der Schreibprozess selber, d.h. das Schreiben können. Deshalb strebte man gerade in
den letzten 20 Jahren danach, das WIE des Schreibens zu untersuchen und in didaktisch
vermittelbare Form zu bringen. Um dieses WIE soll es in der vorliegenden Arbeit gehen, aber
neben den bisher erbrachten (starren) Vorschlägen soll über die konstruktive Kritik hinaus ein
den modernen Schulbedingungen angepasstes Modell vorgestellt werden.
In einem ersten Schritt werden
wir die historischen Grundlagen und Wurzeln der okzidentalen Schriftkultur vorstellen und
fragen, inwieweit eine Kontinuität zur heutigen postliteralen Gesellschaft besteht (1. Kap.).
Im Anschluss daran (2. Kap.) zeigen wir die Bedeutung auf, die der Schreiberwerb gerade im
Fremdsprachenunterricht hat. In der Folge (Kap. 3) stellen wir ein klassisches Modell dieses
Schriftspracherwerbs vor. Abschließend werden wir in einem letzten Schritt der Arbeit (Kap. 4) diverse Vorschläge für einen optimierten Schriftspracherwerb beleuchten. Da die
Forschung hier noch in Bewegung ist, verstehen sich die Vorschläge nur als
Momentaufnahme. Die Schlussbemerkungen fassen die Ergebnisse zusammen.
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