Ungleiche Bildungschancen für SchülerInnen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1726 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656320432
Die Fragestellung, inwieweit SchülerInnen aus Migrantenfamilien gegenüber den deutschen Kindern benachteiligt sind, ist eine schwierige Fragestellung.
"Bereits die Fragestellung inwieweit Schüler aus Migrantenfamilien oder ausländische Schüler gegenüber deutschen Schülern Nachteile haben, ist schwieriger als man auf den ersten Blick anzunehmen geneigt ist, und zwar deshalb, weil hierfür nur unzureichende bzw. nur teilweise miteinander vergleichbare Daten vorliegen."( vgl. Diefenbach in Becker 2004, 227).
Deutschland steht mit seiner Suche nach den Ursachen und Determinanten der Bildungsungleichheit noch ganz am Anfang. Zudem können Asylanten und Spätaussiedler in den Bildungsstatistiken nicht als Migranten identifiziert werden, da sie die deutsche Staatsbürgershaft besitzen. Es bleibt jedoch unbestritten, dass Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem deutlich benachteiligt sind. In Kapitel 4 gebe ich einen Einblick in die derzeitige Bildungssituation in Deutschland, die ethnische Zusammensetzung der Schulklassen und die Schulabschlüsse von Migrantenkindern und deutschen SchülerInnen. Zudem erläutere ich im sechsten Kapitel die Empfehlungen der Lehrpersonen für weiterführende Schulen. Dazu stelle ich die Meinungen der Eltern der Migrantenkinder denen der Lehrpersonen gegenüber und führe Gründe an, weshalb die Ansichten der beiden Parteien so weit auseinandergehen. Zum Schluss versuche ich Problemlösungsansätze für die Bildungsungleichheit zwischen deutschen SchülerInnen und Migrantenkindern zu geben und ein allgemeines Fazit zu den behandelten Punkten zu ziehen.
Der immer wiederkehrende öffentliche Diskurs zu den Missständen in der Bildungspolitik bezüglich der Migrantenkinder hat mich bewogen, die Thematik in der Hausarbeit aufzugreifen. Darüber hinaus habe ich als zukünftige Lehrerin ein persönliches Interesse daran über die Ursachen der Chancenungleichheit zu berichten.
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