Ein Londoner Anwalt versucht, den Mord an seinem Freund aufzuklären, doch die wunderschöne Lady Audley will dies mit allen Mitteln verhindern. Ihm wird schnell klar, dass Lady Audley ein dunkles Geheimnis hütet. Um den Mörder seines Freundes finden zu können, muss er es lüften. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt zwischen dem jungen Mann und der mysteriösen Frau.
Hochgelobt von den damaligen Kritikern erlebte "Lady Audley's Secret" bereits im Jahr seines Erscheinens, 1862, einen bis dahin unerreichten Erfolg. Braddons Buch wurde übersetzt, verfilmt und auf die Theaterbühnen der Welt gebracht.
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Mich hat das Buch wahrlich begeistert!
Nicole aus Nürnberg am 29.03.2015
Bewertungsnummer: 873839
Bewertet: eBook (ePUB)
Meine Meinung zum Buch: Das Geheimnis der Lady Audley
Inhalt in meinen Worten:
Ich lerne einen jungen Anwalt kennen, der einem düsteren Geheimnis auf der Spur ist, und dabei kurz selbst in schlimme Gefahr gerät. doch wie der Umstand es wollte, kommt die Wahrheit immer an das Licht. Was jedoch als die Wahrheit ans Licht kommt noch alles dazu kommt, ist fast auf keine Kuhhaut zu bekommen,
Spannung:
Das Buch ist in sich sehr spannend, die Schreibweise lud mich ein, es zu lesen, und es nicht gelangweilt auf die Seite zu legen, auch wenn es nicht die typische Art der Spannung ist, die mich fesselte, sondern die besondere Sprache und weil das Buch in drei Bücher geteilt wurde, und ich einfach wissen musste was denn jetzt genau vor gefallen ist, was die Autorin sehr spannend hält!
Besonderes:
Die Autorin die das Buch geschrieben hat, hat zu einer Zeit geschrieben, wo es noch nicht gut ankam, wenn man diverse Tabus gebrochen hat, doch genau das tat sie. Und das finde ich absolut stark. Auch wie sie mit dem Thema Psychische Krankheit und wie man das unterscheiden kann umgegangen ist. Ich bin sehr froh diese Autorin durch dieses Buch kennen gelernt zu haben, obwohl sie leider ja schon lange tot ist.
Charaktere im Buch:
Sind für mich absolut überzeugend, spannend und lebendig wieder gegeben. Vor allem der Anwalt war für mich eine starke Person!
Sprache:
Ist einfach gehalten, doch merkt man an gewissen Wörtern das Buch ist nicht in der heutigen Zeit geschrieben worden. Was ich aber dadurch noch viel mehr authentisch empfunden habe.
Fazit:
Ihr liebt Krimis? Ihr liebt es in eine Geschichte richtig hinein gezogen zu werden? Ihr liebt es keine blutigen Szenen zu lesen? Dann müsst ihr zu diesem Buch greifen! Ich liebe es
Sterne:
Wie sollte es anders sein gibt es komplette 5!
Ein toller viktorianischer Krimi
Igelmanu66 aus Mülheim am 23.05.2014
Bewertungsnummer: 845064
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der Indizienbeweis ist ein wunderbares Gefüge, das sich aus einer Vielzahl von in allen Himmelsrichtungen gesammelten Kleinigkeiten zusammensetzt und doch gewichtig genug ist, um einen Menschen an den Galgen zu bringen. Ein Stück Papier, ein Fetzen von einem zerrissenen Bekleidungsstück, der Knopf, der an einem Mantel fehlt, ein Wort, das den übervorsichtigen Lippen des Schuldigen unbedacht entschlüpft ist, das Fragment eines Briefs. Unzählige Einzelheiten von so geringer Bedeutung, dass der Verbrecher sie vergessen haben mag, doch gleichzeitig sind sie stählerne Glieder in jener wundervollen Kette, welche die Kunst des Detektivs zusammenschmiedet. Und siehe, der Galgen wird errichtet. Die feierliche Glocke läutet im trüben Grau des frühen Morgens. Die Falltür knarrt unter den Füßen des Schuldigen, und die Strafe für das Verbrechen wird bezahlt.
Der junge Anwalt Robert Audley hat sich nach Beendigung seines Studiums eigentlich hauptsächlich den schönen Dingen des Lebens gewidmet. Da er aus wohlhabendem Hause kommt, besteht auch keine Notwendigkeit, zu arbeiten. Als jedoch sein bester Freund eines Tages spurlos verschwindet und er den Verdacht hat, dass dieser Opfer eines Verbrechens wurde, beginnt er nachzuforschen. Tatsächlich stößt er schnell auf einige merkwürdige Dinge und diese scheinen irgendwie mit der jungen Ehefrau seines Onkels zusammenzuhängen
Dieser Krimi hat mich wieder total begeistert! Nachdem ich mich in den alten Schreibstil eingelesen hatte (das Buch erschien erstmals im Jahr 1862), konnte ich mich nicht mehr losreißen. Zum Glück hatte ich an einem Sonntag damit begonnen, so dass ich dranbleiben konnte ;-)
Wie der zum Detektiv gewordene junge Anwalt Puzzlestück für Puzzlestück zusammenträgt, ist überaus spannend geschrieben. Dazu gibt es einige erheiternde Momente, wenn der scharfsinnige Ermittler zwar kleinste Details den Fall betreffend bemerkt, aber einfach nicht begreift, dass seine Cousine in ihn verliebt ist.
Gut hat mir zudem gefallen, wie der anfangs leichtlebige Robert anfängt, Verantwortung zu übernehmen. Fast könnte man sagen, er wird im Laufe des Buches erwachsen.
Das Buch beleuchtet zudem die Standesunterschiede zwischen Adel und Normalsterblichen und die Rollen von Männern und Frauen. Über vieles, was zu dieser Zeit völlig normal war, kann man heute nur noch den Kopf schütteln. Auch dies ist für mich immer wieder interessant zu lesen!
Der Fall selbst wartet bis zum Schluss mit Überraschungen auf. Und Lady Audley (mit ihrem Geheimnis) bleibt trotz diverser Verdachtsmomente eine interessante und würdige Gegnerin. Ich vermute, der Autorin war aufgrund ihrer eigenen Vita daran gelegen, ihre Romanfigur als wehrhaften Charakter darzustellen. Sie war nämlich nicht nur das, was man heute eine Bestsellerautorin nennt, sondern sie ernährte früh ihre gesamte Familie und lebte über viele Jahre in skandalös wilder Ehe.
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