Direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland Volksentscheide als Mittel gegen die Politikverdrossenheit?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.07.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
113 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640384617
Als besonders wirksam gegen die Politikverdrossenheit erweist sich das Aktivierungspotential der direkten Demokratie, welches den Bürgern Anreize verschafft, sich zu informieren, Erfahrungen und Meinungen in Diskussionen und Debatten mit ähnlich oder anders Gesinnten auszutauschen, und sich mit politischen Problemen generell auseinanderzusetzen. Dies ist ein klarer Indikator für die Wirksamkeit der direkten Demokratie gegen die Ursachen der Politikverdrossenheit.
Die Beteiligung der Bürger hat also einen positiven Effekt auf ihre politische Aktivität und die Akzeptanz des Systems. Doch die bestehenden Regelungen zu Volksentscheiden sind noch verbesserungsbedürftig. So kann der Volksentscheid durch eine bundesweite Ausweitung erheblich an Einfluss gewinnen, und würde die Bürger stärker als bislang motivieren, sich politisch zu engagieren. Auch die herrschende politische Elite sollte fortan nicht mehr auf Kriegsfuß mit der direkten Demokratie stehen, da der gegenwärtig expansive Prozess sonst ins Stocken zu geraten droht. Hier ist unter Umständen sogar eine Aufklärung der politischen Elite von Nöten, um ihr die Angst vor Plebisziten zu nehmen.
Die Kritik an der direkten Demokratie, die sich auf deren Kommerzialisierung, das fehlende Wissen der Bürger über politische Prozesse, und die mangelnde politische Effektivität bezieht, muss differenziert betrachtet werden. Es wird nicht beabsichtigt eine Basisdemokratie in Deutschland einzuführen. Direktdemokratische Verfahren haben es verdient ernst genommen zu werden, sowohl von ihrer Wirkung auf die Bürger, als auch hinsichtlich ihrer Resultate. Es ist folglich nicht die Rede davon, die repräsentative Demokratie abzuschaffen, sondern sie zu vergüten.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice