Friedrich Fabri und seine Bedeutung für die Missionsgeschichte
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
124 (Printausgabe)
Dateigröße
4249 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640775200
Arbeit soll nun untersucht werden, inwiefern Fabri auf die Missionsgeschichte eingewirkt hat und welche Personen oder Ereignisse er durch seine Arbeit beeinflusste. Dabei soll vor allem
die These, dass Fabri durch seine Bemühungen die konfessionellen Konflikte innerhalb der protestantischen Missionsgesellschaften zu bekämpfen, als Vorbereiter der heutigen Weltmissionskonferenzen angesehen werden kann, untersucht werden. Weiter sollen die
kolonialen Bestrebungen Fabris und deren Verbindung mit der Rheinischen Missionsgesellschaft und der Missionsgeschichte an sich den Gegenstand der Untersuchungen bilden.
Aufgrund der Faktizität, dass Friedrich Fabri an vielen Ereignissen, Entscheidungen aber auch Entwicklungen parallel beteiligt war und diese nicht immer in einen direkten Zusammenhang zu einander standen, ist es nicht möglich einen zeitlichen Ablauf im eigentlichen Sinne im Rahmen dieser Arbeit darzustellen. Es wird daher ein zeitlicher Ablauf innerhalb des jeweiligen Betrachtungspunkt gegeben. Die vorgelegte Arbeit strukturiert sich wie folgt: Die vorgelegte Arbeit beginnt mit einem biographischen Abriss Fabris, welcher sich eingangs mit dem Vater Fabris auseinander setzt, da dieser aufgrund einer engen Verbindung mit
seinem Sohn Friedrich großen Einfluss auf diesen hatte. Gleichzeitig wird eine Kurzübersicht von seinem Wirken und seinen Tätigkeiten gegeben, welche sowohl seine Arbeit als Missionsleiter und Kolonialbefürworter, aber auch sein Schaffen nach dem Ausscheiden aus
der Rheinischen Missionsgesellschaft beinhaltet.
Das zweite Kapitel widmet sich der missionsgeschichtlichen Situation zur Zeit Fabris. So wird hier die geschichtliche Entwicklung der protestantischen Mission bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts aufgezeigt. Anschließend werden die komplexen Strukturen und Verbindungen zwischen Kolonisation und Mission dargestellt. Dabei wird sowohl auf die Funktionen, welche die Mission innerhalb des kolonialistischen Herrschaftsapperates spielte, als auch auf die Mission vor dem Hintergrund des Kulturimperialismus eingegangen. Die Ansätze welche die Rheinische Missionsgesellschaft im Zusammenhang mit der Kolonisation unter und nach Fabri verfolgte bilden hierbei den Abschluss des Kapitels.
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