Das System der Steuerhinterziehung am Standort Schweiz bezogen auf deutsche Steuerpflichtige und das zur Ratifizierung anstehende neue Doppelsteuerabk
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
742 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656031987
länderübergreifende Steuerpolitik trägt jedoch nicht den Gedanken eines gemeinsamen Binnenmarktes im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AGV (gemeinsamer Markt) Rechnung. Aus diesem Grund hat der europäische Gerichtshof oft eine Unvermeidbarkeit der nationalen Regeln mit
dem EG-Vertrag feststellen müssen. Die Doppelbesteuerungsabkommen von Deutschland und der übrigen Mitgliedsstaaten leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung des ge-
meinsamen Binnenmarktes und damit zur Vereinbarkeit des EG-Vertrages. Ein wesentlicher Bestandteil dafür ist das OECD-Abkommen, welches zur Vermeidung von Doppelbesteuerung beschlossen wurde. Die Schweiz hingegen musste dem OECD-Abkommen Zugeständ-
nisse eingestehen, um nicht auf die "schwarze Liste" der Steueroasen gesetzt zu werden.Die Steuerpolitik der einzelnen Länder befindet sich damit im ständigen Wettbewerb. Aufgrund ihrer Steuerpolitik hat die Schweiz Wettbewerbsvorteile und es legen viele vermögende Privatkunden ihr Geld in der Schweiz an. Nach Aussage der Schweizer Bankiervereinigung werden rund ein Drittel der grenzüberschreitend angelegten Privatvermögen von der Schweiz
aus verwaltet. Dass ein beträchtlicher Teil dieser Gelder unversteuert bleibt, ist ein offenes Geheimnis. Durch die Vielzahl von Steuerflüchtigen in die Schweiz leiden Entwicklungslän-
der, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Nachbarländer der Schweiz sowie weitere Länder. In der Bundesrepublik Deutschland
verstecken bis zu 100. 000 Deutsche ihr Geld in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus. Einer Schätzung zu Folge handelt es sich um etwa 23 Milliarden Euro.
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