Vorstellungen vom Paradies und der Dschihad Ein Überblick durch Quellenarbeit anhand des Koran und frühislamischer Dschihad-Literatur
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
146 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656034056
In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit Paradiesvorstellungen aus der frühislamischen Zeit auseinandersetzen, da diese bis heute die Grundlage des Bildes vom Paradies stellen, das in der islamischen Gemeinde, aber auch in islamistischen Kreisen vorherrscht. Um diese Herangehensweise in den richtigen Kontext zu setzen, werde ich vorab skizzieren, inwieweit sich das Konzept des gihad in der von mir betrachteten Zeitspanne (bis etwa ins 12. Jh. n.Chr.) bis heute, da es im medialen Diskurs eine prominente Rolle einnimmt, verändert hat.
Die Arbeit ist so gegliedert, dass zuerst Paradiesvorstellungen aus dem Koran anhand von Sekundärliteratur und Übersetzungen angeführt werden, um dann im zweiten Teil Paradiesvorstellungen aus der frühislamischen gihad-Literatur vorzustellen. Dabei habe ich Auszüge aus den Werken von Ga'far Ibn-Ah¿mad as-Sarrag übersetzt.
Auf Basis dessen lassen sich anschließend Vergleiche anstellen: Welche Vorstellungen entspringen dem Koran, und welche wurden später durch die Autoren der gihad-Literatur hinzugefügt?
Die Frage nach den Beweggründen von Selbsttötungsattentätern beschäftigt diverse Journalisten und Wissenschaftler. Sie zu beantworten, ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Es geht vielmehr darum, herauszufinden, wie sich Gläubige der Frühzeit das Paradies vorstellten. Dementsprechend werde ich hier auch nicht der Frage nachgehen, welche der verwendeten Quellen von religiösen und/oder wissenschaftlichen Autoritäten als "glaubwürdig", sprich auf den Propheten rückführbar oder nicht, angesehen werden - ich bin der Meinung, dass Texte und Abhandlungen sehr wohl einen Einfluss auf die Gemeinschaft der Gläubigen haben können, auch wenn sie in bestimmten Diskursen angezweifelt werden.
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