Die Geschichte der Sturmfluten an der Nordsee
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.11.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
432 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638155601
An der Nordsee, wo Sturmfluten weitaus häufiger auftreten als an der Ostsee, spielen neben der Dauer und der Stärke des Windes, auch die Gezeiten eine große Rolle. Sie entstehen durch die Massenanziehung des Mondes sowie der Sonne.
Stehen Mond und Sonne in einer Achse zur Erde, addieren sich (bei Neumond) die Kräfte zur Springtide, es kommt also zu besonders hohen Wasserständen. Bei Vollmond liegt die Erde genau zwischen Mond und Sonne, die Anziehungskräfte neutralisieren sich, es kommt zum Springniedrigwasser.
Da die Erde sich in 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse dreht, entstehen Fliehkräfte. Diese sorgen für zweierlei: Die Gezeiten laufen wie riesige Wellen rund um den Erdball. Auf der Sonne gegenüberliegenden Seite der Erdkugel bildet sich zu dieser Flutwelle durch die Fliehkraft ein entsprechender "Flutberg". Im Idealfall dauert der Wechsel zwischen zwei Gezeiten 12 Stunden und 25 Minuten. Drei Faktoren führen zu einer Sturmflut: Die Fluthöhe (astronomisch bedingt), die Stärke eines Windes sowie dessen Dauer. An der Westküste wird eine Sturmflut als "schwer" bezeichnet, wenn sie zwei Meter über MTHW liegt, als "sehr schwer" bei über drei Metern.
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