Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten des Jugendamtes bei Fällen von Kindesvernachlässigung
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
68 (Printausgabe)
Dateigröße
1390 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656351160
So sorgten der Hungertod der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin und der Fall von Kevin aus Bremen, welcher misshandelt wurde und mit 24 Knochenbrüchen im Kühlschrank seines Ziehvaters aufgefunden wurde, in den letzten Jahren für großes Entsetzen. Aktuell wurde der Fall der elfjährigen Chantal, welche an einer Methadonvergiftung starb, bekannt. Diese drei und viele andere vernachlässigte Kinder haben eines gemeinsam: Sie litten oder fanden sogar dort den Tod, wo sie sich am sichersten fühlen sollten - zu Hause. Derartige Fälle sind tragische Geschichten, die in die Schlagzeilen der Medien gelangen.
Allerdings tauchen in den Medien ebenso vermehrt Schlagzeilen über das Jugendamt auf, welches immer wieder in der Kritik stehen. So heißt es in der aktuellsten Debatte um den Fall Chantal: "Haben Hamburger Behörden ein Mädchen auf dem Gewissen? Das Jugendamt vermittelt eine Elfjährige an drogenabhängige Pflegeeltern, dann stirbt das Kind an einer Methadonvergiftung."
Das Jugendamt steht bei Fällen von Kindeswohlgefährdung vor hochverantwortungsvollen und komplexen Aufgaben, welche ihre Fachkräfte vor enorme Herausforderungen stellen. Um die Arbeit der Behörden beurteilen zu können, bedarf es einer expliziten Auseinandersetzung mit deren Möglichkeiten und Grenzen um Kindeswohlgefährdungen abzuwenden.
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